Laden...
Ampferbach
Brand

Scheunenbrand im Landkreis Bamberg: Nebel und gefrierendes Wasser erschweren die Löscharbeiten - hoher Schaden

Über 100 Einsatzkräfte kämpften in Ampferbach (Landkreis Bamberg) gegen die Flammen eines Scheunenbrandes.
 
In Ampferbach im Landkreis Bamberg hat am frühen Neujahrsmorgen eine Scheune gebrannt. Foto: NEWS5 / Merzbach
In Ampferbach im Landkreis Bamberg hat am frühen Neujahrsmorgen eine Scheune gebrannt. Foto: NEWS5 / Merzbach
+5 Bilder

Auch in diesem Jahr gab es am Jahreswechsel wieder viel zu tun für die Feuerwehren: m Landkreis Bamberg rückten gleich 100 Einsatzkräfte an, um einen Scheunenbrand im Burgebracher Gemeindeteil Ampferbach zu löschen.Beamte des Kriminaldauerdienstes nahmen vor Ort die Ermittlungen auf.

Wie Bernhard Bernhard Ziegmann, Kreisbrandrat Landkreis Bamberg, vor Ort berichtet, ging gegen 2:45 Uhr die Meldung ein, dass in Ampferbach eine Scheune brennt. Als die Einsatzkräfte eintrafen, stand der Dachstuhl bereits voll in Flammen. Laut Bericht der Polizei Oberfranken hatten um 2.40 Uhr die Bewohner einen Knall gehört und kurz darauf die Flammen in dem Gebäude entdeckt, worauf sie den Notruf wählten.

Eigene Löschversuche waren nicht mehr erfolgreich. Den kurz darauf eintreffenden, zahlreichen Feuerwehrkräften gelang es in der Folgezeit, den Brand im Garagenbereich und der darüber befindlichen Scheune zu löschen.

Nebel und Frost erschweren Löscharbeiten

Bernhard Ziegmann berichtet, dass der dichte Nebel im ganzen Landkreis die Anfahrt für die Feuerwehren deutlich erschwert hatte. Auch die Temperaturen um minus fünf Grad waren eine Herausforderung für die Feuerwehren: Das Löschwasser gefror auf dem Boden und machte es notwendig, großflächig Salz auszubringen.

Zahlreiche Feuerwehren aus dem Landkreis konnten das Feuer schließlich unter Kontrolle bringen. Verletzt wurde bei dem Brand niemand. Nähere Angaben zur Brandursache oder der Schadenshöhe können noch nicht gemacht werden. Die Kriminalpolizei Bamberg hat die Ermittlungen zur derzeit noch unklaren Ursache des Brandes aufgenommen. Nach ersten Schätzungen dürfte der Sachschaden mindestens 100.000 Euro betragen.