"Air Berlin ade", schreibt Bernd Löwisch. Er wird künftig nicht mehr der Fluggesellschaft arbeiten. Der Flugbegleiter bedankte sich am Montag in einem Schreiben auf Facebook bei seinen zahlreichen Unterstützern. Er gebe immer alles für seine Fluggäste und die Crew. Doch zuletzt kamen bei ihm immer mehr Zweifel auf, ob Air Berlin auch an seine professionelle Einstellung glaubt.

So endet nun also ein seltsamer Streit, der inzwischen seit Mai schwelte.

Damals ist Bernd Löwisch, der aus Bamberg stammt, zum YouTube-Star geworden. In einem Video eines Fluggastes ist Löwisch zu sehen, der auf einem Flug von Hamburg nach Nürnberg mit einer lustigen Ansprache die Fluggäste erheitert. Auf Fränkisch lockerte er die Anspannung im Flugzeug vor der Landung in Nürnberg auf. Das Video verbreitete sich rasch und hat inzwischen über eine Million Klicks.



Bernd Löwisch bekam zahlreiche Glückwünsche per Mail und auf Facebook zu seiner erfrischenden Art. Doch seinem Arbeitgeber Air Berlin passte das nicht: Sicherheitsbedenken. Löwisch soll deshalb auch abgemahnt worden sein.

Zukünftig will er für eine andere Fluglinie arbeiten, schreibt Bernd Löwisch.