Einen entsprechenden Antrag von Heinrich Schwimmbeck (Bamberger Linke) hat der Stadtrat noch vor der Sommerpause behandelt. Mit unterschiedlicher Resonanz: Während beispielsweise Daniela Reinfelder (BuB) gar keinen Klimanotstand in Bamberg sieht, unterstützen Grüne und SPD den Antrag von Schwimmbeck vollumfänglich. Ihrer Meinung nach sei es höchste Zeit, aktiv zu werden.

Die Erklärung des Klimanotstands würde bedeuten, dass die Stadt dem Klimaschutz höchste Priorität geben würde. Verbunden damit wäre, dass alle Entscheidungen unter dem Aspekt der Klimafreundlichkeit getroffen werden müssten.

Doch die Stadtverwaltung ist zurückhaltend. Statt den Klimanotstand auszurufen, wolle man nun einen eigenen Aktionsplan mit konkreten Maßnahmen ausarbeiten und diesen dem Umweltsenat im November vorlegen.

Möglich wäre, so Umweltreferent Ralf Haupt, dass die Stadt Bamberg sich einen externen Gutachter holt, der Vorschläge macht, was über die bisherigen Anstrengungen hinaus getan werden kann. Kann die Stadt das Klima retten? Ein Pro & Contra zum Thema und mehr zum Aktionsplan der Verwaltung gibt es imPremiumbereich.