Laut der Unteren Naturschutzbehörde am Landratsamt Bamberg ist der Waschbär quer durch den Landkreis anzutreffen. Eine genaue Zahl zur Population gibt es nicht. Auch in einem anderen fränkischen Landkreis wächst die Sorge von Naturschützern. Dort geht es allerdings um ein Krötensterben, die Zahl der Amphibien dramatisch geschrumpft.

14 tote Waschbären im vergangenen Jagdjahr

Zu scheu, zu schwierig zu bejagen ist der Waschbär. Die Jagdstrecke für das vergangene Jagdjahr dokumentierte 14 tote Waschbären. Tendenz steigend.

Der Allesfresser aus Nordamerika hat in der oberfränkischen Fauna eigentlich nichts verloren. Er kann heimische Arten bedrohen. Denn anders als der Dachs, der sich auch mal mit Früchten begnügt, hat der Waschbär einen großen Appetit auf Fleisch.

Und im Gegensatz zum Fuchs kann der Räuber auch auf Bäume klettern und Nester plündern. Deshalb stellt er für heimische Arten eine Gefahr dar.

Was die heimischen Jäger und Naturschützer zum Waschbären sagen und warum dem Tier eine "Nazi-Vergangenheit" nachgesagt wird, lesen Sie im Premiumbereich auf infranken.de