Autofahrer müssen sich ab Dienstag, 25. August, auf Behinderungen und eine geänderte Verkehrsführung im Kreuzungsbereich Starkenfeldstraße/Berliner Ring einstellen. Innerhalb einer Woche wird dort die Ampelanlage erneuert. Das geschieht im Rahmen der Modernisierung einiger Ampelanlagen des Berliner Rings. Hier ist laut der Stadt Bamberg altersbedingt ein Austausch von Steuerungsgeräten an vier Kreuzungen erforderlich. Die Umrüstung aller Ampeln soll bis 11. September abgeschlossen sein.


Technik nicht mehr zeitgemäß

In der jüngeren Vergangenheit, so die Auskunft beim Entsorgungs- und Baubetrieb der Stadt Bamberg (EBB), waren wiederholt Geräte- oder Kabelstörungen für den Ausfall von Ampelanlagen auch entlang des Berliner Rings verantwortlich.

Ein Grund hierfür seien das Baualter und die nicht mehr zeitgemäße Technik der Anlagen gewesen. "Der bevorstehende Austausch wird nachhaltig für Verbesserung sorgen, Störungsrisiken minimieren und ein Optimum an Sicherheit gewährleisten", erklärt Claus Reinhardt vom städtischen Baureferat.

Los geht es am Montag, 24. August, an der Kreuzung Berliner Ring/Starkenfeldstraße mit Kabeltiefbauarbeiten zunächst im Gehwegbereich - dabei sollen kaum Verkehrseinschränkungen entstehen, so Reinhardt.

Bis zu 51.000 Fahrzeuge pro Tag befahren an normalen Wochentagen die Kreuzung. Etwa eine Woche lang wird es dauern, bis die alten Steuergeräte ausgetauscht sind und die Erdverkabelung erneuert ist. 8000 Meter Leitungen sind im Zuge des gesamten Austauschprogrammes zu verlegen.

Gegen 6.30 Uhr am Dienstagmorgen wird dann die Verkehrssicherung aufgebaut und eine "Diagonalsperre" im Kreuzungsbereich eingerichtet, informiert Reinhardt. Man müsse bereits im Berufsverkehr anfangen, da die Maßnahme sonst zeitlich nicht machbar sei. Nach der Verkehrssicherung werden die Ampeln abgeschaltet.

Die Einrichtung der Baustelle hat Auswirkungen auf den Verkehrsfluss: Die Kreuzung kann über die Starkenfeldstraße in beiden Fahrtrichtungen nicht mehr überquert werden. Es ist im gesamten Kreuzungsbereich aus Sicherheitsgründen nur noch das Rechtsabbiegen möglich. Beide Fahrbahnen auf dem Berliner Ring werden auf je eine Fahrspur beengt. "Wir wissen, dass es eine schwierige Geschichte ist, Staus sind unvermeidbar", so Reinhardt. Man hoffe auf die Weitsicht der Autofahrer.


Zeitgleich kleinere Baustelle

Zeitgleich mit dem Umbau Berliner Ring/Starkenfeldstraße findet im Bereich der Lichtsignalanlage Memmelsdorfer Straße/Fortenbachweg (Kreuzung zu Aldi/Netto) ebenfalls der Austausch der Steuerungsanlage statt. Die Stadt geht davon aus, dass hier der Verkehrsfluss von den Arbeiten im Wesentlichen nicht beeinträchtigt sein wird. Allenfalls kurzfristige Behinderungen seien denkbar.

Ab dem 31. August wird an dem Knoten Berliner Ring/Memmelsdorfer Straße in gleicher Weise der Austausch der Steuergeräte und die Erdverkabelung durchgeführt. Auch hier werden während der einwöchigen Dauer die gleichen verkehrlichen Auswirkungen folgen. Das vorgesehene Austauschprogramm endet in der Woche ab dem 9. September an den Kreuzungen Berliner Ring/Zollnerstraße und Berliner Ring/Pödeldorfer Straße.


Das müssen Autofahrer ab Dienstag, 25. August, beachten:

Die zulässige Fahrgeschwindigkeit ist im gesamten Kreuzungsbereich (alle Zufahrten) auf Tempo 30 km/h reduziert.

Auf dem Berliner Ring stehen in Richtung Nürnberg bzw. Hallstadt nur die Geradeausspur zur Verfügung, die Rechtsabbiegemöglichkeit bleibt, das Linksabbiegen in die Starkenfeldstraße ist unterbunden.

Auf der Starkenfeldstraße ist nur Rechtseinbiegen in den Berliner Ring erlaubt. Über die nächste Kreuzung und Weiterfahrt über die Pödeldorfer Straße und Hartmannstraße gelangt man zurück zur Starkenfeldstraße. Stadtauswärts ist der Knoten in gleicher Art zu umfahren.

Die Überquerung des Berliner Rings über die Starkenfeldstraße ist für Kraftfahrzeuge, Radfahrer und Fußgänger stadtein- und -auswärts aus Gründen der Verkehrssicherheit nicht möglich.

Ortskundigen Autofahrern wird empfohlen, die Kreuzung großräumig zu umfahren.

Fußgänger und Radfahrer (sie sollen absteigen und schieben) können nur entlang des Berliner Rings die Übergänge nutzen. Eine erneute Querungsmöglichkeit besteht auf Höhe der Pödeldorferstraße. Als Alternative für den Bereich Jahnstraße steht die Fuß- und Radwegbrücke vom Malerviertel zum Volkspark zur Verfügung.

Von den Umbauarbeiten ist auch der Stadtbusbetrieb betroffen. Weil die Kreuzung Berliner Ring/Starkenfeldstraße nicht befahren werden kann, nehmen die Busse der Linien 920 und 936 von Dienstag bis Samstag eine Umleitung. Es entfällt die Haltestelle "Bambados". red/sem