Mann (37) soll Nachbarn mit Waffe bedroht haben - größerer Polizeieinsatz in Bamberg

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In Bamberg ist ein Streit unter Nachbarn in einem Mehrfamilienhaus eskaliert. Ein 37-Jähriger soll seinen Nachbarn mit einer Waffe bedroht haben.

Ein 37-jähriger Mann aus Bamberg steht im Verdacht, am Donnerstag (19. März 2026) versucht zu haben, einen Brand in einem Mehrfamilienhaus zu legen und einen Nachbarn mit einer Waffe bedroht zu haben. Die Polizei rückte mit zahlreichen Streifen an und nahm den Mann noch vor Ort fest.

Am späten Donnerstagabend wählte ein Bewohner eines Mehrfamilienhauses im Bamberger Osten den Notruf, nachdem ihn sein Wohnungsnachbar mit einer vermeintlichen Pistole bedroht haben soll. Der 37-Jährige soll zuvor versucht haben, die Wohnungstür seines Nachbarn in Brand zu setzen, was jedoch nicht gelang.

Nachbarschaftsstreit in Bamberg eskaliert: 37-Jähriger soll mit Waffe gedroht haben

Während sich der Tatverdächtige anschließend in seine Wohnung zurückzog, rückte die Polizei mit zahlreichen Streifen an. Kurz nach 23 Uhr gelang es den Einsatzkräften, den 37-Jährigen noch vor Ort festzunehmen. Es gab weder Verletzte noch signifikanten Sachschaden. Die Polizei fand beim erheblich alkoholisierten Tatverdächtigen unter anderem eine Reizstoff-Pistole, die täuschend echt wie eine Feuerwaffe wirkte. Auch mögliche Brandmittel wurden sichergestellt.

Die Staatsanwaltschaft Bamberg ordnete die vorläufige Festnahme und eine Blutentnahme des Täters an. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft wurde am Freitag (20. März) durch einen Ermittlungsrichter die vorläufige Unterbringung des 37-Jährigen in einem psychiatrischen Krankenhaus angeordnet.

Die weiteren Ermittlungen werden durch die Staatsanwaltschaft Bamberg in enger Abstimmung mit der Kriminalpolizei Bamberg geführt.

Vorschaubild: © Bernd Weißbrod/dpa