Die ersten Tage einer Baustelle sind erfahrungsgemäß die schlimmsten, was den Rückstau betrifft. So kam es auch am Montag an der Baustelle am südlichen Berliner Ring zu Engpässen. "Der Verkehr lief erwartungsgemäß schlecht", gibt Harald Thiele vom Staatlichen Bauamt zu. Was nicht verwunderlich sei: Es werde einer der meistbefahrenen Straßenabschnitte Bambergs saniert, der dadurch nur noch die halbe Leistungsfähigkeit besitzt.

Trotz Ankündigungen in Radio und Zeitung gab es bei einigen Verkehrsteilnehmern Verwirrung: So fuhren einige Autofahrer, die in Richtung A73 unterwegs waren, auf Höhe der Gutenbergstraße den Baufahrzeugen hinterher - und landeten so mitten in der Baustelle, wo bereits ein Teil der Straße abgefräst wurde.

Da die Kreuzungen Forchheimer und Nürnberger Straße gesperrt sind, war es am Morgen auch zu Rückstaus stadteinwärts am Münchner Ring gekommen. Siemens-Mitarbeiter haben im Laufe des Morgens planmäßig die Grünphase für die Linksabbieger verlängert, um für Entspannung zu sorgen.

Die Fahrbahn des Berliner Rings in Richtung A73 ist bis 27. November gesperrt. Dann wird die Baustelle Richtung Süden wandern, Mitte Dezember soll die 600.000 Euro teure Sanierung abgeschlossen sein.