In Bamberg ist laut Bayerischem Landesamt für Statistik die Einwohnerzahl innerhalb eines Jahres gestiegen. Dies bringe auch Herausforderungen mit sich, so Oberbürgermeister Starke.
Das Bayerische Landesamt für Statistik hat jüngst die Einwohnerzahlen für die Stadt Bamberg zum Stichtag 31. Dezember 2021 veröffentlicht. Wie die Stadt Bamberg erklärt, sei demnach die Einwohnerzahl im Vergleich zur vorangegangenen Zählung um 1075 Menschen angewachsen. Die Anzahl der weiblichen Bewohner liegt bei 40.047, die der männlichen bei 37.702.
Im Vorjahr, zum Stichtag 31.12.2020, hatte das Landesamt für Statistik noch insgesamt 76.674 Bamberger*innen gezählt.
Einwohnerzahl gestiegen: "Entwicklung unterstreicht Bambergs Anziehungskraft"
Oberbürgermeister Andreas Starke stellt zum Aufwärtstrend innerhalb eines Jahres fest: „Diese Entwicklung unterstreicht Bambergs Anziehungskraft als Standort mit hoher Lebensqualität. Gleichwohl bringt dieser dynamische Prozess Herausforderungen für die Infrastruktur, die Wohnsituation und die Stadtgesellschaft mit sich. Als Kommune ist es unser erklärtes Ziel, die bestmöglichen Lebensbedingungen für alle hier lebenden Menschen zu schaffen und zu erhalten.“
Vorschaubild: © André Beer / pixabay.com (Symbolbild)
eigentlich gar überhaupt nicht erstrebenswert, wenn man sieht, welche probleme vor ort damit verbunden sind.
Ich bin ein wahrer Fan von Fremdsprachen und habe nie einen Auslandsurlaub gemacht, ohne mir vorher ein Wörterbuch zu kaufen und die gängigsten Wörter mir einzuprägen. Kam in den Urlaubsländern immer gut an, besonders beim Hotelpersonal.
Mittlerweile, wenn ich so durch die Stadt flaniere muss ich feststellen, dass ich ganz viele Länder noch nicht bereist habe.
Und die meisten in Bamberg lebenden Deutschen sprechen nicht einmal mehr unseren fränkischen Dialekt, weil sie nach Studienabschluss unsere früher mal so schöne Stadt eh schnell wieder verlassen. Karriere macht man schließlich in den Ballungszentren. Irgendwie find ich das sehr schade, dabei ist fränggisch doch so einfach zu erlernen.
Sehr aussagekräftiger Artikel. Jetzt muss man sich die aktuelle Zahl sogar selbst zusammen addieren. Immerhin kommt man so nicht aus der Übung.
Ob die Erhöhung der Einwohnerzahl wirklich ein Gewinn für die Stadt ist, lässt sich wohl erst dann feststellen, wenn klar ist, wie hoch der Anteil der Menschen ist, die ihren Lebensunterhalt durch Arbeit selbst finanzieren. Ich hoffe, die "Herausforderungen" von denen der Bürgermeister spricht, beschränkt sich auf die Schaffung von Wohnraum oder Ausweisung von Bauland.
Leider wahr...
Wer mit offenen Augen durchs Leben geht sieht hier sicher keine Verbesserung .