"Kontakt - Das Kulturfestival" wählt eine besondere Kulisse für sein zehnjähriges Jubiläum - die ehemalige Maisel-Brauerei. Seit sechs Jahren steht die Braustätte auf der Moosstraße leer, das 22 000 Quadratmeter große Grundstück bietet einen schaurigen Anblick: zerbrochene Fenster, verrostete Türen, kaputtes Glas und keine Menschenseele. Jetzt erwacht das rote Backsteingebäude wieder für vier Tage zu neuem Leben und wird zum Kulturtreff für Bamberger Bürger und Künstler aus aller Welt. Auf dem Gelände findet das "Kontakt" ab heute bis zum 1. Juni statt.

"Die Idee dieses Festivals ist es, über Kunst und Kultur Bamberger Bürger und Studierende zusammenzubringen, eine Plattform zu schaffen für junge und professionelle Künstler, und einen Raum zu bieten für Begegnung, Austausch und Kontakt", sagen Theresia Reiter und Lorenz Kutzer, Koordinatoren der Projektgruppe des Asta
Bamberg und engagierte Studierende im Arbeits-Team des Festivals. Ein wichtiger Teil des Grundkonzepts ist dabei, dass alle Veranstaltungen zu freiem Eintritt besucht werden können. Die Finanzierung des Festivals erfolgt ausschließlich über Stiftungen, Spenden, Sponsoring und Einnahmen aus dem Getränkeverkauf.

Nachtflohmarkt, Musik und mehr

Die Vielfalt an Künstlern und Programm, die dieses Jahr geboten wird, übertrifft alles Bisherige und ist ein Kunstwerk an sich. 21 deutsche und ausländische Bands und Musikinterpreten, fünf DJ- Vereinigungen, über 20 bildende Künstler für eine Ausstellung, mehrere Theater- und Tanzgruppen, Akrobaten, Lesungen, verschiedene Podiumsbeiträge und ein Rückblick auf die zurückliegenden Festivals, Workshops, ein Nachtflohmarkt, Kinderprogramm und jede Menge anderer Specials.
Alle Programminfos auf www.kontakt-bamberg.de.


Von unserer Mitarbeiterin Valerija Levin