Aufatmen nach der Insolvenz: Die Bamberger Bierothek hat eine Zukunft. Die neuen Betreiber der Bierhandelsplattform haben große Pläne.
Aufgrund wirtschaftlicher Schwierigkeiten hat die Bierothek mit Sitz in Bamberg im vergangenen Frühjahr Insolvenz angemeldet. Betroffen war die Bierhandelsplattform des Unternehmens. Nach monatelangen Verhandlungen steht nun fest: Der Onlineshop konnte gerettet werden. Neuer Betreiber der digitalen Plattform ist künftig die Bamberger BCT – Beverage Commerce Technologies GmbH. Das Unternehmen übernimmt den Onlineshop der Bierothek, über den nationale und internationale Bierspezialitäten angeboten werden.
Nach eigenen Angaben erwarb die BCT im Rahmen des Insolvenzverfahrens der Bierothek-Unternehmensgruppe die dafür notwendige Technologie sowie die Markenrechte. Die Plattform soll den europaweiten Onlinehandel mit Getränken erleichtern. Ihr Kern sei die "Excise Duty Platform", teilte BCT mit. Sie soll den Verkauf alkoholischer Getränke über Ländergrenzen hinweg rechtssicher ermöglichen. Hinzu kommen ein weiterer Onlineshop sowie ein Marktplatz, über den Hersteller ihre Produkte einstellen und direkt an Kunden in Europa verkaufen. Welche Biere sich in Franken besonders großer Beliebtheit erfreuen, zeigt indessen unser Leser-Ranking.
Nach Bierothek-Insolvenz: Bamberger Unternehmen übernimmt Onlineshop
BCT will künftig jedoch nicht nur Bier anbieten. Geplant sei auch der Vertrieb von alkoholfreien und anderen alkoholischen Getränken, hieß es. Dafür werde die Schwestermarke "Drinkothek" aufgebaut. Sie soll als eigene Marke in den nächsten Monaten als neue Online-Plattform an den Start gehen. Das Unternehmen führen Christian Klemenz, Stefan Kafara und Leon Struchholz. Die drei arbeiteten bereits in leitenden Positionen der Bierothek-Unternehmensgruppe zusammen, erklärte BCT. Wie Klemenz dem Fränkischen Tag sagte, sollen auch einige der 19 Mitarbeiter übernommen werden (Plus).
Das Amtsgericht Bamberg hatte am 13. April 2026 die vorläufige Insolvenzverwaltung für die Bierhandelsplattform der Bierothek angeordnet. Als Grund für die Insolvenz nannte die Geschäftsführung "Liquiditätsschwierigkeiten infolge von Umsatzrückgängen sowie notwendige Anpassungen im Geschäftsmodell".
Die vier stationären Filialen in Bamberg, Nürnberg, München und Stuttgart waren davon jedoch nicht betroffen. Nach Angaben von Christian Klemenz hat die Stuttgarter Filiale ihren Betrieb zuletzt gleichwohl aus internen Gründen eingestellt. Die Räume des ehemaligen Bierothek-Ladens in Fürth wurden umgestaltet und neu wiederbelebt.
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Muss denn jetzt jedes Bier auch noch onlinebestellt und rund um den Erdball verschickt werden?
Wie schmeckt denn so eine teure und durchgeschaukelte Brühe?
Wenn ich unbedingt ein chinesisches Bier brauche, gehe ich zum Chinesen, oder in den nächsten Asiamarkt und mittlerweile hat fast jeder Supermarkt eine Bier-Ecke mit Getränken und Craft-Bieren aus der halben Welt!
Wie hat´s früher in den Wirtshäusern getönt "Wirt schenk ei, der Rausch lässt nooch".
Welchem Bierliebhaber will man es verbieten, international aktiv genießen zu wollen mit einem frischen Seidla von der anderen Seite dieses Erdballs. Wer sich dazu hinreißen lässt, mit der Bierothek Geschäfte als Lieferant zu machen und damit Geld zu verdienen, der wird wissen auf was er sich einlässt. Es braucht halt schlichtweg genügend Kundschaft..............so einfach ist das.
bei einer Insolvenz verlieren meistens die Gläubiger 🤑
Also weiter so.