In der Bamberger Nordflur wurden zwei Denkmäler saniert. Das Sebastiani-Denkmal und das Erlach-Kreuz erstrahlen in neuem Glanz.
Berühmte Bamberger Denkmäler fertig saniert: „Errichtet vom blühenden Gärtnerbund u. Unt. Gärtnerverein 1950“ steht am Fuße des Sebastiani-Denkmals in der Bamberger Nordflur geschrieben. Seit kurzem ist die Inschrift wieder deutlicher zu lesen und das gesamte Denkmal mit der Darstellung des Heiligen Sebastians "erstrahlt runderneuert in hellem Sandstein" -mithilfe von Stiftungszuschüssen. Das teilt die Stadt Bamberg mit.
Das Sebastiani-Denkmal wurde 1950 zum Gedenken an die im Zweiten Weltkrieg gefallenen Gärtner errichtet und befindet sich im Eigentum des Unteren Gärtnervereins. Der Pest- und Seuchenheilige Sebastian gilt als „Gärtnerpatron“ und ist eng mit Bamberg und Gaustadt verbunden. Der Untere Gärtnerverein erwählte sich 1887/88 den heiligen Sebastian als neuen Zunftpatron.
Auch das in unmittelbarer Nähe befindliche Hochkreuz des Unteren Gärtnervereins Bamberg aus dem Jahr 1924 wurde mit Unterstützung von Stiftungsmitteln saniert. Für die Restaurierungsarbeiten beider Denkmäler zeichnet der Bamberger Steinmetzbetrieb Püls verantwortlich.