Am Donnerstag erhielten der Kreisfeuerwehrverband, sowie die Stadt Bamberg über die Regierung von Oberfranken eine Voranfrage, ob die Feuerwehren der Stadt und des Landkreises Bamberg ein Hilfeleistungskontingent „Ölwehr“ nach Ahrweiler entsenden könnte, um dort die vor Ort befindlichen Einsatzkräfte abzulösen. Die tatsächliche Anforderung zusammen mit dem Marschbefehl kam dann am späten Freitagvormittag, teilt die freiwillige Feuerwehr mit.

Bereits am Samstag früh habe sich daraufhin ein Vorauskommando nach Ahrweiler um die Einsatzübernahme von den Einheiten vor Ort vorzubereiten und die Einsatzlage zu erkunden. Unter der Federführung von Stadtbrandrat Florian Kaiser und Kreisbrandrat Bernhard Ziegmann wurde nun mit Hochdruck an der Zusammenstellung des Kontingents aus Stadt und Landkreis Bamberg gearbeitet.

Am Sonntagmorgen, des 15. August hätten 85 Kameradinnen und Kameraden mit rund 30 Fahrzeugen die Fahrt nach Ahrweiler angetreten. Die Rückfahrt sei am Samstag, dem 21. August geplant.

Das Hilfeleistungskontingent werde die Einheiten aus dem Landkreis Aschaffenburg ablösen. Die Aufgabe für das Kontingent bestehe darin, verunreinigtes Heizöl aus den Heizöltanks zu pumpen und für die Aufbereitung zur Verfügung zu stellen. Darüber hinaus sollten durch das Kontingent an den verschiedenen Einsatzstellen die Keller vom Schlamm und Dreck befreit werden.