Das Ankerzentrum Bamberg beherbergt aktuell weitaus mehr Asylsuchende als vorgegeben. Das hat bereits Folgen für die Bamberger und Bambergerinnen.
- Stadt Bamberg äußert sich zu Folgen des überbelegten Ankerzentrums
- Beschwerden über Belästigungen eingegangen
- Termine im Rathaus: Einwohner spüren Konsequenzen
- Wie ukrainische Geflüchtete bislang untergekommen sind
Das Bamberger Ankerzentrum ist mit 2163 belegten Plätzen (Stand: 8. September 2022) deutlich zu voll, denn eigentlich sollten laut Vorgabe nur 1500 Menschen dort leben. Der große Zustrom an Asylsuchenden "bleibt nicht ohne Auswirkungen, sowohl auf die Verwaltungsabläufe als auch auf Vorkommnisse rund um die Anker-Einrichtung", teilt die Stadt auf Anfrage von inFranken.de mit.
Stadt Bamberg weist auf längere Wartezeiten durch Überbelegung des Ankerzentrums hin
Die aktuelle Belegung des Ankerzentrums in Bamberg führt laut einem Pressesprecher zu "zusätzlichen Aufgaben vor allem in den Bereichen Ausländerwesen und Einwohnermeldewesen für die Dienststellen der Stadt Bamberg" mit sich. Im Rathaus ist Überlastung ist seit mehreren Monaten ein Thema.
Die zusätzliche Arbeit in den genannten Bereichen führe vor allem zu "durchschnittlich längeren Wartezeiten". Auch im Bereich des Sozialamtes seien mehr Fälle zu bearbeiten.
"Die Stadt versucht derzeit alle offenen Stellen in den besonders belasteten Dienststellen mit Personal zu besetzen, was aber aufgrund der Arbeitsmarktsituation nicht sofort möglich ist", so der Sprecher.
Anwohner beschweren sich über Lärm und Belästigungen
Die Anwohnerschaft habe sich im August mit sechs Beschwerden an die Stadt gewandt: "Der Stadt Bamberg liegen Beschwerden vor allem über Lärmbelästigung oder Belästigungen besonders im Bereich von Buswartestellen im Bereich der Ankereinrichtung sowie im Bereich des Radweges an der Pödeldorfer Straße vor", heißt es. Zur Einordnung: Insgesamt seien im August 120 Anfragen von Bürgern und Bürgerinnen eingegangen, heißt es.
Die Stadtwerke Bamberg stünden mit der Regierung von Oberfranken als Betreiberin der Einrichtung in direktem Kontakt, um Lösungen vor allem im Buswartebereich umsetzen zu können. Ebenfalls bestünde ein regelmäßiger Kontakt sowohl der Stadt Bamberg, als auch der Regierung von Oberfranken mit der Polizeiinspektion Bamberg-Stadt.
Stimme den Vorrednern voll zu, möchte nur darauf hinweisen, dass es sich hier ja nicht mal um Flüchtlinge handelt! Die Menschen, die hier scharenweise kommen oder von Seawatch hergeschleppt werden fliehen nicht vor Krieg, wie die Ukrainer, sondern aus anderen Gründen. Aber auch für die hat der Deutsche Michel Geld genug
Ich schätze mal, wenn die Ampel Deutschland endgültig in den Ruin regiert hat, und das befürchte ich wird relativ kurzfristig passieren, geht der Zustrom der Asylsuchenden sehr schnell zurück und es werden auch nicht wenige das Weite suchen und doch in andere Nachbarländer umziehen. Dann kann auch Joachim Herrmann nicht anders und wird das Ankerzentrum schließen.
Damit werden im Bamberger Osten auch die allermeisten Wohnblocks für einheimische Wohnungssuchende zur Verfügung stehen. Die Wohnungen sind zwar noch immer mit Asbest verseucht, wie es uns die Stadt in 2014/15 vorzugaukeln versuchte, aber da muss man dann halt als Mieter einfach durch und ein oder beide Augen zudrücken. Klingt irgendwie zynisch, aber ich bin nicht in der Lage, diesen ganzen Nonsens, der in Berlin, München und Bamberg veranstaltet wird, anders einzuordnen.
Komisch ist es schon, daß auf einmal so viel Geld auftaucht, um Flüchtlinge etc. zum Nulltarif zu versorgen! Ach ja, Gasumlage usw.!! Wie wäre es, sich ums eigene Volk mal so zu kümmern wie um andere?
die grosse kunst besteht darin prioritäten zu setzen und wichtiges von unwichtigem zu trennen.
habe ich nicht neulich gelesen dass es für Studenten in Bamberg keine Wohnungen gibt. So ein Zufall. Flüchtlinge in Gebieten unterzubringen in denen es Leerstand aber eben auch keine Unis gibt geht im unserem Sozialstaat nicht. Und es gab auch Berichte (InFranken) in denen die Ukrainer eine Unterkunft in den dörflichen Gebieten mit guter Anbindung an Nürnberg ablehnten. Sozial ist eben nur was für Empfänger aber nicht für Leitungserbringer. Und Solidarisch ist was anderes. Wer wirklich flieht dem sollte man Schutz und nicht auf "beste Wohnlage" anbieten. Wen er den Schutz nicht annimmt dann hat er andere Beweggründe