Familienbetrieb "Bischofsmühle" schließt nach 30 Jahren - neue Pächter bauen Restaurant um. Die Bamberger "Bischofsmühle" hat - nach drei Jahrzehnten in Familienhand - ihren Betrieb eingestellt. "Liebe Gäste, Freunde und Bekannte, leider muss ich euch mitteilen, dass die BiMüh (Bischofsmühle) für immer geschlossen bleibt", teilte Inhaberin Angelika Müller unlängst auf der Facebook-Seite der Weinschänke mit. "Ich bedanke mich bei Euch für die schöne Zeit und die oft langjährige Treue."

Völlig verschwinden aus Bambergs Gastronomielandschaft wird das Lokal in der Geyerswörthstraße aber nicht. Der Grund: Das Restaurant mit der historisch-markanten Außenfassade hat inzwischen zwei neue Pächter gefunden: Maximilian Beughold und Andreas Pickel. Die beiden Gastronomen betreiben in der Stadt bereits das Restaurant und die Tagesbar "HENRII" an der Unteren Mühlbrücke. 

"HENRII"-Betreiber übernehmen "Bischofsmühle": Bamberger Restaurant "mitten im Umbau"

"Wir sind bereits die neuen Pächter der Bischofsmühle und aktuell mitten im Umbau", berichtet "HENRII"-Geschäftsführer und Chefkoch Andreas Pickel inFranken.de. Ab wann und welcher Form die neuen Inhaber das Lokal inmitten der Altstadt fortführen, ist noch unbekannt.

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Das "HENRII" gewann Anfang November 2020 den ersten Platz bei der Kabel-1-Show "Mein Lokal, Dein Lokal" und wurde dabei unter anderem von Sternekoch Christian Lohse bewertet. Der Restaurantführer "DER GROSSE GUIDE" hat dem "HENRII" im vergangenen Jahr gar zwei Hauben verliehen

Der Pachtvertrag der langjährigen "Bischofsmühle"-Betreiberin sei indes bereits Ende Februar ausgelaufen. Ihren Entschluss, den Biergarten und die Wirtschaft mit dem rustikalen Ambiente hinter sich zu lassen, bereut Angelika Müller nicht. 

Bamberger "Bischofsmühle": Corona "nur noch der endgültige Auslöser" für Schließung

Die Corona-Krise sei für die Schließung der Traditionsgaststätte nur bedingt ausschlaggebend gewesen. "Die Pandemie war nur noch der endgültige Auslöser, den Vertrag nicht nochmal zu verlängern", teilt Müller inFranken.de mit. "Mir geht es mit der Entscheidung sehr gut, vor allem wegen der Verantwortung und dem ständigen Personalmangel."

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Welchen Weg die ehemalige Chefin der "Bischofsmühle" in Zukunft einschlägt, ist im Augenblick noch ungewiss. "Ich will mich beruflich noch nicht festlegen. Diesen Sommer arbeite ich auf einer Alm und helfe beim Melken und in der Käserei", verrät Müller. "Was ich im Herbst mache, weiß ich noch nicht. Ich möchte mich da auch nicht festlegen."

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