• Bamberg: Stadtwerke verstärken Masken-Kontrollen in Bussen
  • Externer Sicherheitsdienst überprüft Einhaltung der Corona-Regeln
  • "Am Beginn einer Welle": Dringlicher Appell an Fahrgäste
  • "Offiziell mit Bußgeld belegt": So gehen die Stadtwerke mit Maskenmuffeln um 

Derzeit könnten ÖPNV-Fahrgäste in Bamberg auf verschiedenen Linien der Streife eines Sicherheitsdienstes begegnen. Denn die Stadtwerke haben sich entschieden, wieder stärker die Einhaltung der Maskenpflicht in den Bussen zu kontrollieren. Warum das nötig sei - und wie sie mit Maskenmuffeln umgehen, erklärt Sprecher Jan Giersberg gegenüber inFranken.de

"Leute werden laxer damit": Maskenpflicht in Bamberger Bussen wird stärker kontrolliert

"Das machen wir immer wieder und aktuell wieder vermehrt", so Giersberg. "Denn es herrscht weiter Maskenpflicht im Bus, die Leute werden aber laxer damit. Deshalb haben wir uns entschieden, die Kontrollen zu verstärken." Es gebe Experten, die "sagen, wir sind aktuell am Beginn einer neuen Corona-Welle", so der Stadtwerke-Sprecher. 

Deshalb wolle man den "Appell an Mitfahrende richten, auf die anderen Fahrgäste zu achten und Maske zu tragen". Von Bussen gehe laut Studien kein erhöhtes Infektionsrisiko aus, so Giersberg weiter. "Die Maskenpflicht ist aber dringend angebracht und macht im öffentlichen Nahverkehr Sinn."

Der Sicherheitsdienst sei auf verschiedenen Linien unterwegs. Offiziell seien Verstöße gegen die Maskenpflicht "mit einem Bußgeld belegt". Noch wolle man es in Bamberger Bussen aber bei "freundlichen Hinweisen" belassen, die auch in den meisten Fällen wirkten, sagt Giersberg. "Die meisten Leute zeigen sich einsichtig und die große Mehrzahl geht vernünftig damit um, was uns freut", so der Sprecher.