• Instandsetzung am Bamberger Kloster Michelsberg
  • 50,2 Millionen Euro Sanierungskosten
  • Letzte Bauphase beginnt - Fertigstellung 2030

Mega-Projekt am Bamberger Kloster Michelsberg kostet 50,2 Millionen Euro: Bereits seit 2009 laufen die Planungen und Arbeiten für die Überarbeitung des Klostergeländes. Mit der Sanierung der Kirche beginnt die letzte Bauphase - 2030 soll das Projekt fertiggestellt werden. Das berichtet die Stadt Bamberg.

Bamberg: Kloster Michelsberg geht in die letzte Bauphase

Die eigentliche Kirche wurde bereits statisch instandgesetzt. Ab Mai 2021 soll die Sanierung dann starten. Im Jahr 2025 soll die Kirche planmäßig wieder zugänglich sein. 

Begonnen wird mit Arbeiten an den Türmen der Abteikirche. Dort sollen alle Fassaden inklusive Fenstern instandgesetzt werden. Der Innenraum wird überarbeitet. Dazu wird die Raumschale, eine runde Aussparung in der Wand und Decke der Kirche, überarbeitet.  Auch die Ausstattung im Innenraum sowie die Technik und die Orgel sollen restauriert werden. 

Ein Konzept für weitere Maßnahmen an der Klosteranlage wird im Verlauf der Arbeiten erstellt. Dafür müssen die Tragwerke untersucht und Schäden aufgenommen werden.

Nicht nur Gebäude: Gesamte Klosteranlage wird überarbeitet

Letztendlich sollen dann die Sanierungskonzepte erarbeitet werden, denn: Konkreter Handlungsbedarf besteht nicht nur an den Gebäuden. Ebenfalls überarbeitet werden sollen Wege, Brunnen, Pavillons, Gartenanlagen und die gesamte Entwässerung. Zuletzt war ein Kanal auf dem Klosterplateau eingebrochen.

Seit Anfang des Projekts gab es viele unterschiedliche Unterstützer, die dem Projekt finanziell unter die Arme gegriffen haben. Insgesamt kosten alle Maßnahmen rund 50,2 Millionen Euro. Den größten Betrag stellte die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, Monika Grütters, mit 24 Millionen Euro zur Verfügung. Am Mittwoch (10. März 2021) überbrachte der Bundestagsabgeordnete Andreas Schwarz von der SPD den Zuwendungsbescheid des Bundes an Oberbürgermeister Andreas Starke. "Das ist ein sehr, sehr glücklicher Tag für die Stadt Bamberg", resümiert der OB.

Finanzierung: Das sind die Geldgeber für das Mega-Projekt

Die Geldgeber für die baulichen Maßnahmen in der Übersicht:

  • Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM): 24.000.000 €
  • Entschädigungsfonds Bayern: 7.000.000 €
  • Städtebauförderung: 6.700.000 Euro
  • Stadt Bamberg: 5.000.000 Euro
  • Stiftung Weltkulturerbe Bamberg: 1.000.000 €
  • Bürgerspitalstiftung Bamberg (Eigentümer): 6.500.000 €

Für die Gerüste und die Baulogistik wurde auch gespendet:

  • Oberfrankenstiftung: 3.675.000 €
  • Stadt Bamberg: 460.000 €
  • Bürgerspitalstiftung Bamberg: 459.568 €