Eltern und Anwohner fordern Aufwertung von Bamberger Spielplatz

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Eine private Gruppierung aus Anwohnern und Kindergarten-Eltern wünscht sich eine Aufwertung des Spielplatzes am Jakobsberg.

Da war es plötzlich ungewohnt wuselig im Kleinen Sitzungssaal im Rathaus am Maxplatz: 17 Eltern und Großeltern mit acht Kleinkindern nahmen das Besprechungszimmer in Beschlag und empfingen Bambergs neuen Oberbürgermeister Sebastian M. Niedermaier (SPD). Die Initiative hat ein gemeinsames Ziel: "Ihr" Spielplatz am Jakobsberg soll aufgewertet werden.

"In meiner eigenen Kindheit war dieser Spielplatz attraktiver. Als Familie mit drei Kindern hat es uns dann nur selten dorthin gezogen. Mittlerweile sind wir Großeltern und so wurde es Zeit, endlich aktiv zu werden", erzählt Christine Öchsner. Sie hat rund 300 Unterschriften gesammelt und diese gemeinsam mit einigen der Unterzeichner an den Oberbürgermeister übergeben.

Da sich der Spielplatz direkt gegenüber dem Caritashaus für Kinder St. Elisabeth befindet, ist er aus Sicht der Initiative ein ideal gelegener Ort des Zusammenkommens für Eltern und Kinder.

"Spielplätze sind zentrale Orte der Begegnung. Das Angebot für junge Familien mit Inklusionsbedarf muss in Bamberg erweitert werden, damit auch sie mehr daran teilhaben können. Wir werden uns das Anliegen daher ganz genau vor Ort anschauen und mit den kleinen und großen Vertretern der Initiative über ihre Wünsche sprechen", kündigte Oberbürgermeister Niedermaier an.

Derzeit gibt es in Bamberg 119 Spielplätze, seit 2019 wurden sechs neue geschaffen. Nahezu alle Spielplätze in der Stadt Bamberg weisen inklusive Funktionen und Spielmöglichkeiten auf, z.B. Angebote für die taktile und visuelle Betätigung. Ein spezielles inklusives Kombinations-Spielgerät wurde im Oktober 2025 am Spielplatz im Volkspark geschaffen. Auf dem Spielplatz beim MTV in der Jahnstraße existiert ein sogenanntes Rollstuhlfahrerkarussell.

"Aktuell beschäftigen sich das Baureferat und Bamberg Service bereits mit einer strategischen Neuausrichtung der Spielflächenplanung", erläutert Baureferentin Annegret Michler. "In diesem frühen Stadium der konzeptionellen Phase nehmen wir bewusst Anregungen aus der Bevölkerung auf und beziehen sie in die Überlegungen mit ein", so die Baureferentin weiter.

Bei diesem Text handelt es sich um eine Pressemitteilung. 

Vorschaubild: © Christine Öchsner