Am Samstag, 7. Mai, fand deutschlandweit der "Great Thanks Day" statt - auch in Bamberg. Dabei haben 60 ukrainische Geflüchtete, die in Bamberg Zuflucht gefunden haben, die Ufer und Wege von Müll befreit. So wollten sie sich für die Hilfe erkenntlich zeigen.
Beim „Great Thanks Day“ sammeln ukrainische Geflüchtete Müll, um der Bamberger Bevölkerung Danke zu sagen.
Wie die Stadt Bamberg berichtet, begrüßte der zweite Bürgermeister Jonas Glüsenkamp die Helferinnen und Helfer und sicherte weiterhin Unterstützung seitens der Stadt zu.
Marina Kushnarova hebt einen Zigarettenstummel am Ufer der Regnitz auf und schmeißt ihn in den blauen Müllsack. Die 19-Jährige beteiligt sich an der Müllsammelaktion von geflüchteten Ukrainerinnen und Ukrainern. „Wir wollen damit Danke sagen“, erklärt Marina Kushnarova die Aktion – Danke sagen für den Schutz und die Hilfe durch die Bamberger Bevölkerung.
Insgesamt gut 60 Ukrainerinnen und Ukrainer waren am Samstag gekommen, um die Wege an Regnitz und Main-Donau-Kanal sauber zu machen. Das Klima- und Umweltamt der Stadt Bamberg sowie die Bamberger Service Betriebe hatten dafür Greifzangen, Handschuhe und Müllsäcke gestellt.
„Die Leute freuen sich sehr, dass die Bamberger Bürgerinnen und Bürger sie mit offenen Herzen aufgenommen haben. Das wollen sie zurückgeben“, sagt Khrystyna Pavliukh vom Migrantinnen- und Migrantenbeirat der Stadt Bamberg. Zweiter Bürgermeister und Sozialreferent Jonas Glüsenkamp war beim Start der Aktion dabei und fand die Idee toll. Er sagte vor Ort auch weiterhin Hilfe für die Geflüchteten zu: „Wir versuchen, das Beste zu tun, um Ihnen die Situation in dieser schwierigen Lage so einfach wie möglich zu machen.“
Der „Great Thanks Day“ fand am Samstag zur selben Zeit in zahlreichen Städten in Deutschland statt.
Die Stadtverwaltung sollte sich schämen! Der Dreck an den Ufern des Kanals und auch an vielen anderen Stellen in der Stadt ist ein lang bekanntes Problem, dem die Stadtverwaltung offensichtlich nicht Herr wird? Da müssen geflüchtete Frauen und Kinder kommen, und in der kurzen Zeit ihrerseits Aufenthaltes feststellen, wie verdreckt unser Weltkulturerbe ist und räumen, zu all ihren schweren eigenen Problem, unseren Dreck weg. Eine echte Schande für uns und unsere „Wegschaumentalität“.
nicht wenige würden sicher anders denken: ... DIE können das doch machen, bekommen ja schließlich alles vorne und hinten hineingesteckt von UNS...
ja, 'beschämend' ist wohl der richtige Ausdruck