Ein Forschungsprojekt der Otto-Friedrich-Universität Bamberg untersuchte, wie sich die Arbeitswelten durch die Grenzschließungen nach Tschechien verändern können. Aktuell gebe es zwei Richtungen, für die sich Unternehmen entscheiden.
Um die Corona-Pandemie in den Griff zu bekommen, sind erneut die Grenzen zu unserem Nachbarland Tschechien praktisch dicht. Das trifft vor allem Pendler, die im Grenzgebiet arbeiten und eigentlich täglich den Weg von Tschechien nach Deutschland oder umgekehrt angehen. Verkehrschaos ist hier vorprogrammiert.
Wie sich das Arbeiten in ostbayerischen Unternehmen entwickelt, untersuchte nun ein Bamberger Forschungsteam der Otto-Friedrich-Universität. "Es zeichnet sich eine Transformation der Wirtschaft in der Grenzregion ab, und zentrale Errungenschaften der vergangenen 30 Jahre sind durch die Grenzschließungen in Gefahr", erklärt Patrick Reitinger, wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Professur für Historische Geographie der Uni Bamberg. Er ist auch der Leiter des Forschungsprojektes.
Forschungsprojekt der Uni Bamberg zeigt: So verändert sich das Arbeiten im Grenzgebiet
Am Landkreis Wunsiedel im Fichtelgebirge untersuchte das Team um Reitinger, wie sich die Grenzschließung auf die Wirtschaft in der bayerisch-tschechischen Grenzregion auswirkt. Dabei werden vor allem zwei Zielgruppen in den Blick genommen, heißt es in einer entsprechenden Pressemitteilung der Uni Bamberg am Dienstag (16. Februar 2021). Demnach sollen Unternehmen und die Akteurinnen und Akteure der sogenannten Wirtschaftsforderung betrachtet werden.
Es zeigt sich deutlich, dass vor allem deutsche Unternehmen, bei denen viele Pendlerinnen und Pendler aus Tschechien arbeiten, von der Grenzschließung betroffen sind. Reitinger erklärt, dass es momentan zwei Richtungen gebe, in die sich Unternehmen im Grenzgebiet nun entwickeln.
Einige Unternehmen seien dazu in der Lage, sich die Digitalisierung zunutze zu machen und alternative Formen des Arbeitens, wie etwa Homeoffice, einzusetzen. "Andere Unternehmen, die auf die Anwesenheit ihrer Mitarbeitenden angewiesen sind, überlegen den Anteil tschechischer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer auf lange Sicht zu reduzieren und sich somit von Pendlerinnen und Pendlern aus Tschechien unabhängiger zu machen." Das sei allerdings schwierig, da es zu wenig Personal in der eigenen Region gebe.
Für Unternehmen: Wirtschaftsförderung in der Kommunikationsfunktion
Die Akteurinnen und Akteure der Wirtschaftsförderung sehen zusätzlich andere Probleme in den Grenzschließungen: Während der ersten Grenzschließung 2020, die durch Tschechien veranlasst wurde, lief die Kommunikation auf Regierungsebene nicht optimal. Dadurch wurden viele Unternehmen nur unzureichend informiert. Nun soll das anders sein: Die Wirtschaftsförderung im Landkreis Wunsiedel erhält nun eine Kommunikationsfunktion.
"Seit der Pandemie übernimmt sie eine Art Covid-19-Beratung, bei der sie Informationen für die Unternehmen bündelt und versucht, Prozesse zu organisieren", erklärt Reitinger. Damit soll die Grenzschließung in Ostbayern etwas erleichtert werden. In Wunsiedel im Fichtelgebirge wurde überdies eine weitere Studie durchgeführt. Hierbei ging es um das Infektionsgeschehen bezüglich der britischen Corona-Mutation im Grenzgebiet. Ziel der Studie war es, die Infektionslage hinsichtlich der Mutation im Grenzgebiet zu Tschechien einordnen zu können.
@foeds
Muss mich da mal wieder einschalten und Sie als Corona-Gefährlichkeits-Leugner ermahnen und um etwas Zurückhaltung ersuchen gegenüber denen, die Covid-19 nicht überlebt haben, jämmerlich daran erstickt sind - und denken Sie auch mal an deren Familien, die jetzt Ihre Corona-Toten betrauern.
Wenn das Virus so wenig gefährlich ist und die Maßnahmen so stark übertrieben, dann machen Sie doch einfach mal nen Selbstversuch am eigenen Körper inclusive "the complete familiy". So aber, ohne Gegenbeweis, kommt das nicht gut rüber, eingängig und eloquent erscheinen Ihre Ausführungen dann auch nicht, lieber foeds; es klingt eher trotzig.
Ich leugne gar nichts, für gewisse Personen ist Covid19 definitiv gefährlich und endet auch manchmal mit dem Tod. Jedoch ist diese Gruppe sehr klar statistisch definiert, es reicht ein kompetenter Blick auf die Daten und fertig! Der Rest der Bevölkerung ist da weitestgehend außen vor.
Ein anekdotischer "Gegenbeweis" am Einzelfall, wie Sie es von mir verlangen, ist Blödsinn, aber das kann man ohne wissenschaftliche Ausbildung nicht wissen. Obwohl ich nach wie vor die gleiche Anzahl von Menschen treffe wie vor einem Jahr, sowohl beruflich als auch privat, und auch keine bekloppte Maske trage, wenn nicht gerade die präsente Staatsmacht oder das jeweilige Hausrecht dazu zwingen, ist keinem was passiert. Das ist aber alles kein Argument. Es zählen einzig die Daten und die sprechen eine eindeutige Sprache.
Die "Trotz"-Karte sticht hier nicht. Es geht nicht um persönliche Kränkung, sondern um Grundrechte, wirtschaftliche Existenzen und das Staatswohl.
Jede, aber auch wirklich jede Einschränkung von Freiheiten muss ausführlich, nachvollziehbar und wiederholt auf Evidenz begründet werden. Und das ist bis dato nicht passiert. Wo sind die peer-reviewten Studien, die den Maßnahmen zu Grunde liegen? Wo sind die sachverständigen Gutachten?
An jedes die individuelle Selbstbestimmung (Betreuung, Unterbringung etc.) betreffende Gutachten werden höhere Anforderungen hinsichtlich Wissenschaftlichkeit, Evidenz und Nachvollziehbarkeit gestellt als an die Begründung dieser nie dagewesenen Einschränkungen. Und diese betreffen ein ganzes Land!
Okay, nehme Ihre Ansicht zum Thema und die dazugehörige Einschätzung gerne zur Kenntnis; anschließen tu ich mich keinesfalls. Zu solchen kompetent ausgeführten Blicken wie den Ihrigen auf die Daten ist meine Wenigkeit nicht in der Lage mangels wissenschaftlicher Ausbildung. Mittlere Reife, zu mehr hat´s bei mir 1973 halt nicht gereicht. Aber gut, dass Sie so a Dummerla wie mich und weitere ehemalige Mittelschüler immer wieder versuchen, aufzuklären.
Nein, Nein, Nein! Ich will Sie in keiner Weise als "Dummerla" hinstellen! Das entspricht weder meinem Menschenbild noch meiner Weltsicht. Wenn das so rüber kam, bitte ich um Entschuldigung.
Ich finde es extrem ärgerlich, dass in den Medien sehr einseitig erklärt wird. Die Erklärer wie Lesch, Yogeshewar und Co weigern sich mit Händen und Füßen eine andere Perspektive einzunehmen und verweigern rundum die Diskussion, was extrem unwissenschaftlich ist.
Man kann nicht von allen erwarten, dass sich sich mit Daten usw. auskennen.
Ich hab halt den Datenschwerpunkt, zu dem u.a. auch weite Teile der Epidemiologie gehören. Dafür steh ich vor kaufmännischen oder fiskalischen Fragestellungen oder Chemie wie der Ochs vorm Berg und muss da den Erklärern "glauben". Wenn es mir a weng komisch vorkommt, was die Erklärer sagen, dann recherchiere ich tiefer, aber bleibe dann doch auf dem Niveau diverse sachverständige Experten unterschiedlicher Richtungen anzuhören.
Diese Oberflächlichkeit, nicht nachzubohren werfe ich nicht Ihnen vor, sondern "den Medien".
Entschuldigung angenommen, kam und kommt halt oft von Ihnen, lieber Foeds, so rüber.
Jetzt redet man ja schon von der dritten Welle, die uns bevorsteht mit mehrfach häufigerer Ansteckungsgefahr. Für mich hängt das alles an den immer noch nur zögerlich in Gang kommenden Corona-Impfungen. Da könnte ich am liebsten den Baum nauf vor Verärgerung. Denken Sie nicht, dass mir da vieles nicht stinkt - und das steigert sich mittlerweile von Woche zu Woche.