Mit dem Pilgerradweg „Marienradweg“ wird das Projekt „Aktivregion Oberfranken“, das die regionale Entwicklungsagentur Oberfranken Offensiv e.V. vor einigen Jahren initiiert hat, um einen "weiteren attraktiven Radweg" ergänzt. „Dieser Radweg richtet sich an Pilger, Wallfahrer und Gläubige ebenso wie Menschen aus Oberfranken und Touristen, die die Natur- und Kulturlandschaft Oberfrankens und historische Wurzeln der Marienverehrung kennen lernen wollen“, erklärte die Bayerische Staatsministerin für Europaangelegenheiten und Internationales, Melanie Huml (CSU), bei der Eröffnung des Pilgerradwegs „Marienradweg“ am 06. August 2021 an der Hankirche in Prächting, Kreis Lichtenfels. Das teilt der Oberfranken Offensiv e.V. mit.

Der Marienradweg sei als Pilgerradweg zu den Marienkirchen in Oberfranken konzipiert. Der Radweg habe eine Länge von 580 Kilometern und könne in zehn Etappen befahren werden. Start- und Endpunkt des Marienradwegs sei Bamberg. Im Verlauf der  Route könnten 52 Heiligtümer, Marienkirchen oder Wegkreuze, besucht werden, die Zeugnis über die fränkische Marienverehrung ablegten.

 Die Radstrecke führt neben befestigten Wegen auch über Forst- und Schotterwege und ist durchgängig mit dem Logo „Fränkischer Marienweg“ beschildert.

Seinen Ursprung hat der Marienwanderweg in Unterfranken, wo gerade die Marienverehrung in vielen Orten und Landschaften sehr deutlich wird. Sowohl der Marienwanderweg als auch der Marienradweg in Oberfranken soll "zum Pilgern und zu Wallfahrten, ob zu Fuß oder mit dem Rad, einladen", heißt es vom Verein.

Den Flyer zum Download, die Route als GPX-Track mit QR-Code sowie umfangreiche Informationen zu den jeweiligen Etappen findet ihr unter: https://www.oberfranken.de/de/projekte/aktivregion.php

Gedruckte Flyer mit Informationen zur Streckenführung und zu den 52 Marienkirchen und Wegkreuzen sind in der Geschäftsstelle von Oberfranken Offensiv e.V., Maximilianstraße 6, 95444 Bayreuth, Tel. 0921 52523 erhältlich.