In Bamberg können Besucher des Historischen Museums bis Sonntag, 16. Januar, eine Ausstellung der besonderen Art genießen. Die Ausstellung besteht aus Geschenken, die die Bamberger Museen in den letzten 22 Jahren erhalten haben.
"In den letzten 22 Jahren kamen viele unterschiedliche Objekte in den Besitz der Bamberger Museen, viele davon durch großzügige Schenkungen. Die aktuelle Winterausstellung im Historischen Museum Bamberg präsentiert noch bis einschließlich Sonntag, den 16. Januar 2022 eine Auswahl an Geschenken, die nicht nur einen Einblick in die Geschichte des Museums, sondern auch in die Geschichte, Kunst und Kultur der Stadt Bamberg und ihrer Bürgerinnen und Bürger geben", so die Museen der Stadt Bamberg.
Anknüpfend an die großartige Kunstsammlung der Stadt Bamberg seien zeitgenössische und historische Gemälde, Grafiken und zahlreiche Objekte wie Kelche, Krüge oder Spielzeug zu sehen. Sie stammten von Sammlerinnen und Sammlern (wie Ernst Rössner), von Künstlerinnen und Künstlern (wie Gerhard Hoehme oder Michael Huth) oder aus Erbschaften (Manfred von Stengel, Uta Rößner, Marianne Kettmann, Johanna Tanamal).
Teilweise seien es auch Bamberger Dachbodenfunde (Rainer Scheick, Christine Weber, Johanne Scharnick) – "immer kamen sie von Herzen und geschenkt", heißt es. Im Eingangsbereich des Museums würden zusätzlich noch zwei bedeutende Großkrippen gezeigt: Die Landschaftskrippe aus Plößberg besteche nicht nur durch ihre außergewöhnliche Größe, sondern auch durch die hohe Zahl und die reiche Vielfalt der Figurenwelt, die darüber hinaus Zeugnisse einer hoch stehenden Schnitzkunst sind.
Über vier Generationen baute eine Familie aus dem Erzgebirge an ihrer Hauskrippe, ergänzte und modernisierte sie, bis die Krippe 1989 an das Historische Museum ging. Auch die Großkrippe in der Sammlung Ludwig Bamberg – eines der zentralen Ziele in der Bamberger Krippenstadt – sei bis einschließlich 16. Januar 2022 im Flussgeschoss des Alten Rathauses zu bestaunen.