• Bamberg: Regionale Burger-Kette "Mam-Mam Burger" eröffnet Filiale
  • "Standort genial": Burger-Lokal in ehemaligen "Eulenspiegel"-Räumen
  • Betreiber hat Vertrag für Laden an Oberer Brücke "unterschrieben, ohne groß nachzudenken"
  • Double-Cheeseburger, "Beyond Meat" und "Ben&Jerries"-Eis - das bietet "Mam Mam Burger"

Für viele überraschend hatte das Traditionsgasthaus "Eulenspiegel" an der Oberen Brücke 10 in Bamberg vergangene Woche die Schließung angekündigt. Bereits am Montag (14. März 2022) war von der ehemals schmucken Einrichtung nur noch wenig zu sehen, Betreiber Thomas Schmitt hatte in kürzester Zeit mit dem Ausräumen der Gaststätte begonnen - und war dabei sichtlich emotional berührt. Nun ist klar, wer Nachfolger des "Eulenspiegel" wird: Die beliebte regionale Burgerkette "Mam-Mam Burger" aus Nürnberg will hier ihren ersten oberfränkischen Standort eröffnen, wie Geschäftsführer Maximilian Demirkazik gegenüber inFranken.de erklärt. 

"Mam-Mam Burger" zieht in "Eulenspiegel"-Räume in Bamberg - "schon immer attraktive Stadt für uns"

"Ein Makler ist mit der Anfrage auf uns zugekommen, ob wir auf Bamberg Lust hätten", so der Gründer der Burger-Kette. "Bamberg war schon immer eine attraktive Stadt für uns. Es ist genau eine Stadt, wo wir gerne hingehen: Viel Tourismus, viele junge Leute und Studenten", erklärt Demirkazik. Die Lage an der Oberen Brücke sei "natürlich auch sehr schön". 

Seine Lebensgefährtin und er, die "Mam-Mam Burger" weitestgehend zu zweit betrieben, hätten bereits im Sommer 2021 den Vertrag unterschrieben, "ohne groß nachzudenken, weil wir die Stadt und den Standort einfach so genial finden". Demirkazik erklärt, er hoffe, dass die Eröffnung im Sommer klappen werde - "Juli, August, spätestens September". "Wenn alles gut geht, können wir es am 1. Mai übernehmen und dann können wir mit dem Umbau beginnen", so der Gastro-Chef.

Man werde sich "weitgehend an dieses traditionsreiche Objekt" anpassen, heißt es. Trotzdem wolle man "die Handschrift der Mam-Mam Burgerläden natürlich auch ein bisschen hinterlassen". Demirkazik selbst beschreibt den Stil als "modern, urban, bunt und jung". Die Filiale werde sich auch vom Angebot in das Konzept der bisherigen Filialen einreihen. "Von A bis Z wird dann später auch Personal gesucht. Wir beginnen aber etwas später im Jahr mit der Suche. Wir schauen immer, dass wir lokales Personal bekommen", so der Geschäftsführer. 

Das gibt es auf der Speisekarte von "Mam-Mam Burger" - Geschäftsführer mit weiterer Ankündigung 

Bisher gibt es von "Mam-Mam Burger" zwei Filialen in Nürnberg sowie je eine in Fürth, Erlangen und Würzburg. Die Speisekarte der Restaurants ist recht übersichtlich, es gibt Hamburger und Cheeseburger auch als Doppelvariante, in vegan mit dem Trendprodukt von "Beyond Meat" und einen Burger mit frittierter Hühnchenbrust. "Mam-Mam Burger" wirbt damit, sich den Burger mit allerlei Toppings wie Sucuk, Bacon, Zwiebelringen und verschiedensten Soßen selbst zusammenzubauen. 

Außerdem bietet die Burger-Kette Coleslaw, Süßkartoffelpommes und Hähnchenfiletstreifen an. Cocktails und kleine Eisbecher der Marke "Ben&Jerries" runden das Angebot ab. Mit seinem Konzept will Demirkazik weiter expandieren, wie er inFranken.de verrät. "Ein weiterer Laden ist noch in genauerer Planung. Es ist nur noch nichts unterschrieben. Voraussichtlich wird es aber dieses Jahr noch einen weiteren geben", sagt er.

Dieser soll in einer "ähnlich großen bayerischen ganz schönen Studentenstadt" entstehen. Mehr wolle er noch nicht verraten. "Wir sind ein Familienbetrieb und haben Mam-Mam Burger 2014 gegründet. Ich betreibe es als Geschäftsführer weitestgehend zu zweit mit meiner Lebensgefährtin. Wir überlegen, gerade, was möglich ist, um noch weitere Läden zu öffnen, um ein Stück weit die Verantwortung abzugeben", erklärt er. "Wir wissen noch nicht genau, wie, aber wir haben schon Bock drauf. Wir haben weiterhin Spaß, die Resonanz ist gut und solange das so angenommen wird, und wir es schaffen, wollen wir auch weitermachen." Nächstes Ziel ist nun erstmal Bamberg. 

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