• Flixtrain in Franken: Billige Zugverbindungen in fünf fränkischen Städte
  • Deutsche Bahn kriegt Konkurrenz in Bamberg, Nürnberg, Erlangen, Würzburg und Aschaffenburg
  • Zugfahrt von Bamberg nach Nürnberg kostet nur drei Euro

Über sechs Monate standen die Züge von Flixtrain wegen der Corona-Pandemie still. Schon seit Pfingsten nimmt die Marke des Unternehmens Flixmobility jedoch wieder den Betrieb auf. Nun starten die Züge auch in Franken. Die Flixtrain-Züge halten nun auch in Bamberg, Nürnberg, Erlangen, Würzburg und Aschaffenburg.

Billige Flixtrain-Züge in Franken: Bamberg, Erlangen und Nürnberg für nur drei Euro

Die neuen Haltestellen in Bamberg, Erlangen und Nürnberg werden zum ersten Mal am Freitagmorgen (18. Juni 2021) angefahren. Der Erlanger Landtagsabgeordnete Matthias Fischbach (FDP) begrüßt die Entwicklung: "Konkurrenz belebt das Geschäft", erklärt er. "Auch wenn Flixtrain am Erlanger Bahnhof vorerst nur für Nachtfahrten hält, wird hier eine Angebotslücke geschlossen." Bahnfahren werde dadurch flexibler und günstiger.

Günstig sind die neuen Zugverbindungen allemal: Von Bamberg aus fährt man mit dem Nachtzug beispielsweise nach Nürnberg für nur drei Euro. Um eine vergleichbare Uhrzeit zahlt man für ein Ticket bei der Deutschen Bahn (DB) 17,90 Euro - die Fahrtzeit ist dieselbe. Nach München kommt man mit dem Flixtrain schon für fünf Euro, während man bei der DB schon knapp 50 Euro zahlen muss.

Auf der Strecke München/Berlin/Hamburg werden also ab Freitag (18. Juni 2021) sowohl Bamberg, Erlangen als auch Nürnberg angefahren. Am selben Tag startet außerdem die Strecke München/Frankfurt, die noch zwei weitere Städte in Franken bedient. Dadurch wird neben Ober- und Mittelfranken auch Unterfranken an das günstige Bahnnetz von Flixtrain angeschlossen.

Günstige Zugverbindungen auch in Unterfranken: Flixtrain-Bahn in Aschaffenburg und Würzburg

Ab Freitag (18. Juni 2021) startet auch die Flixtrain-Linie München/Frankfurt. Durch diese Zugverbindung werden nun auch die Städte Aschaffenburg und Würzburg an das Bahnnetz des DB-Konkurrenten angeschlossen. "Wir wollen ein deutschlandweites alternatives Angebot aufbauen", erklärt Flixmobility-Chef André Schwämmlein.

Das Angebot ist aktuell jedoch noch recht klein: Im Vergleich mit den mehr als 300 ICE-Zügen der Deutschen Bahn sind für Flixtrain aktuell nur neun grüne Züge unterwegs. Alle Ballungsräume seien jedoch bereits an das Flixtrainnetz angeschlossen. Flixmobility kauft jedoch wie auch beim Flixbus keine eigenen Fahrzeuge. Das Unternehmen beschränkt sich auf die Netzplanung und Vermarktung, den Betrieb der Züge leisten die Partnerunternehmen.