2G-Kontrollen: Wettbürobetreiber wird gewalttätig - Polizei "nachdenklich gestimmt"

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Die Polizei stellt noch immer Verstöße gegen die geltenden Corona-Regeln fest. Ein Wettbürobetreiber wurde bei seiner Überprüfung sogar handgreiflich. Die Polizei ist wegen der vielen Corona-Leugner*innen "nachdenklich gestimmt".

Nach wie vor stellt die Polizei in Gastronomiebetrieben und Freizeiteinrichtungen täglich Verstöße gegen die Corona-Regeln fest.

"Insbesondere das im Einzelfall zur Schau getragene Unverständnis über die Kontrollmaßnahmen stimmt dabei nachdenklich", teilt das Polizeipräsidium Oberfranken mit. 

2G-Kontrollen: Betreiber eines Bamberger Wettbüros setzt sich körperlich zur Wehr

Ein 51-jähriger Betreiber eines Bamberger Wettbüros setzte sich sogar körperlich bei der Überprüfung zur Wehr und muss sich nun zusätzlich zum Verstoß gegen das Infektionsschutzgesetz wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte verantworten.

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In der vergangenen Woche zählte die oberfränkische Polizei weit über 100 Verstöße gegen die geltenden Regeln, die nahezu in ihrer Gesamtheit auch zur Anzeige gebracht wurden. Die Beanstandeten müssen hier mit teils empfindlichen Bußgeldern rechnen.

Polizeivizepräsident Armin Schmelzer sendet in Bezug auf die Kontrollen eine klare Botschaft: „Im Fall der Virusausbreitung ist die zielgerichtete Kontrolle von möglichen Infektionsherden ein tragender Baustein. Verstöße gegen die Bestimmungen werden die kontrollierenden Beamten daher konsequent verfolgen und ahnden“.  

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Vorschaubild: © Symbolbild: Peter Kneffel/dpa