Aufatmen bei den Pendlern: Nach mehreren Wochen Sperrung ist seit Donnerstag wieder die freie Fahrt auf der B 505 südlich von Bamberg möglich. Im Laufe des Morgens wurde die Rampe der Bundesstraße zur A 73 an der Anschlussstelle Bamberg-Süd für den Verkehr freigegeben. Der Abschnitt der B 505 in diesem Bereich ist inzwischen fertig saniert.

Die Erleichterung für Autofahrer, die von der B 505 weiter über die Autobahn Richtung Suhl fahren wollen, ist groß. Mussten sie doch während der Sperrung aus Richtung Höchstadt/Hirschaid von der Bundesstraße abfahren und einen Umweg durch Bamberg über den Berliner Ring und die Auffahrt Bamberg-Ost der A 73 in Kauf nehmen.

Das führte zu den Stoßzeiten zu größeren Rückstaus, teilweise stand der Verkehr von der Kreuzung am Münchner Ring bis zur Forchheimer Straße.
Bei der Polizeiinspektion Bamberg-Stadt heißt es, dass es in den Wochen der Sperrung darüber hinaus aber keine größeren Probleme gegeben habe.


Beginn in den Sommerferien

Der rund eineinhalb Kilometer lange nördliche Abschnitt der B 505 zur Autobahn war seit Beginn der Sommerferien gesperrt. Neben der Rampe ließ die Autobahndirektion Nordbayern auch die Brücke des Zubringers erneuern, der über die A 73 führt. Laut der Behörde war es die erste Generalsanierung des 1985 entstandenen Bauwerks.

Mit kleineren Einschränkungen ist trotz Freigabe der Fahrbahn auch in der kommenden Woche zu rechnen: "Es stehen noch kleinere Fugen- und Restarbeiten an den Seiten an", erklärt Georg Müller, Leiter des Sachgebiets Brücken bei der Autobahndirektion in Bayreuth. Die Geschwindigkeit wird für die Restarbeiten auf Tempo 60 beschränkt bleiben. Zu größeren Behinderungen für den Verkehr soll es nach Auskunft von Müller aber nicht mehr kommen. Die Baufirma werde lediglich nach Bedarf die Fahrbahn mit Baken etwas einengen.


Verzögertes Bauende

Ganz reibungslos lief die Baustelle nicht ab. Für Irritationen bei den Verkehrsteilnehmern sorgte der Beginn der Straßensanierung: Die Autobahndirektion hatte versäumt, die Öffentlichkeit rechtzeitig über die Maßnahme zu informieren. Bei der Brückeninstandsetzung kam es zwischenzeitlich zu Verzögerungen. Ursprünglich war die Aufhebung der Sperrung bereits für Mitte September geplant.

Was dagegen eingehalten werden konnte, sind die Kosten für die Maßnahme: Laut Angaben der Autobahndirektion wurden 1,7 Millionen Euro dafür veranschlagt.