Advents- und Weihnachtsmärkte lockten Besucher nach Bamberg
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Joseph Beck
Monique, Cindy und Conny kamen aus Thüringen, um sich den Adventsmarkt am Stephansberg anzusehen. Foto: Joseph Beck
Den Interkulturellen Kunsthandwerker-Adventsmarkt am Jakobsberg eröffneten (vl): Leiterin Bettina Kröner, Organistin Ingrid Kasper, Mezosopranistin Jasmin Steiner, Oberbürgermeister Andreas Starke, Pfarrer Walter Neunhoeffer und Dekan Hans-Martin Lechner. Foto: Joseph Beck
Trotz des schlechten Wetters war auch im Stephanshof was los. Foto: Joseph Beck
Johannes Grad vom Ingenierbüro Burnickl übergibt eine Spende an Leiterin Bettina Kröner. Foto: Joseph Beck
Alt und Jung kamen zusammen: Pater Andreas von den Salesianern spielt beim Don-Bsoco-Weihnachtsmarkt mit einem Kind. Foto: Joseph Beck
Foto: Joseph Beck
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Kinder können zusammen mit ihren Eltern Kerzen basteln. Foto: Joseph Beck
Die Spezialitäten aus der ukrainischen Küche schmecken vorzüglich. Foto: Joseph Beck
Am Stephansberg Foto: Joseph Beck
Am Stephansberg Foto: Joseph Beck
Stephanshof Foto: Joseph Beck
Stephanshof Foto: Joseph Beck
Stephanshof Foto: Joseph Beck
Auch Dekan Hans-Martin Lechner streichelt den Esel, assistiert von Manfred Kröner. Foto: Joseph Beck
Im überdachten Innenhof des Josefsheimes beim Don-Bosco-Weihnachtsmarkt herrschte eine besonders besinnliche Stimmung. Foto: Joseph Beck
Marina, Iryna und Oksana bieten Geschenkartikel beim Adventsmarkt aus der Ukraine an. Die Spenden sind für krebskranke Kinder. Foto: Joseph Beck
Zelt des Zirkus Giovanni am Jakobsberg Foto: Joseph Beck
Am Stephans- und Jakobsberg in Bamberg war auf den Advents- und Weihnachtsmärkten für alle Sinne was geboten. Wer bereit war, konnte sich auf Weihnachten einstimmen lassen.
Noch bevor man den Adventsmarkt rund um die Kirche St. Stephan und die Johanniskapelle am Bamberger Stephansberg betrat, wurde man schon von zwei Schafen und einem Esel begrüßt. Sie taten das zwar stille, aber jeder, vor allem die Kinder wurden wie magisch zu ihnen hingezogen.
Natürlich ließen sie sich streicheln und übertrugen so eine positive Grundstimmung auf alle Besucher, die sich dem interkulturellen Kunsthandwerker-Adventsmarkt näherten. Dem konnte auch das zuweilen doch ungemütliche Wetter nichts entgegensetzen, denn die Gäste gingen dann einfach in den Kapitelsaal, die Kapelle oder den Kindergarten. In diesem gab es eine große Gemäldeausstellung der Kinder und einige "verkauft" zeigten, dass auch an den Kunstwerken der Kleinen Interesse bestand.
Von Schmuckartikel bis Bratwurst
Auch die Stände in der Kapelle mit Scherenschnitten, Zinnornamenten, Holzschnittkarten, Schmuck, Marmeladen und selbst gestrickten Socken zogen die Aufmerksamkeit der zahlreichen Besucher auf sich. Hinter dem Kindergarten gab es neben Dekorations- und Schmuckartikeln auch eine gut besuchte Bratwurstbude und beim Essen der Bratwürste hatte man noch dazu gratis einen tollen Blick auf Bamberg und bis hinauf zum Jura, denn plötzlich schien sogar wieder die Sonne.
Das kulturelle Rahmen-Programm im Kapitelsaal und in der Kirche von St. Stephan war über die zwei Tage verteilt und so interessant, dass die Besucher wohl alle länger blieben als angedacht. Es wurde von der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde St. Stephan organisiert.
Musik am Jakobsberg
Einen Hügel weiter lockte der ebenfalls sehr attraktive Don-Bosco-Adventsmarkt um Combonihaus und Josefsheim am Jakobsberg, den zweiter Bürgermeister Christian Lange (CSU) und die Don-Bosco-Musikanten eröffneten. Auch hier wechselten sich die Buden mit kunsthandwerklichen Geschenkartikeln ab mit denen mit Essen, Trinken und Leckereien. Fast alle wurden von den verschiedenen Wohngruppen von Don-Bosco betreut. Da das Don-Bosco-Jugendwerk heuer sein 100-jähriges Jubiläum feiert, hatten sich die Jugendlichen mächtig ins Zeug gelegt und wirbelten wie flinke Wiesel hin und her.
Mehrere Bands und Musikgruppen unterhielten die zahlreichen Besucher musikalisch und spirituell in der Kapelle oder im Innenhof.
Ein weiterer begehrter Platz war das große Zelt des Zirkus Giovanni, in dem die kleinen und großen Kinder alleine mit den Betreuern oder ihren Eltern und Großeltern akrobatische Übungen vollführen oder mit Reifen, Jonglierflaschen und Tellern auf Stäben übten. Manchmal hatten die Eltern etwas ihre Ruhe, oft aber wurden sie von den Kindern in das Werfen, Fangen oder Jonglieren einbezogen und machten dann natürlich begeistert mit.
Der große Markt um das Josefsheim war dieses Jahr etwas entzerrt, da die Organisatoren einige Buden vom Eingang auf den asphaltierten Platz vor das Zirkuszelt verlegt hatten. Aber auch hier drängelten sich die Besucher bis in die Abendstunden, da das Programm so vielfältig war.