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Wildflecken
Bundeswehr

Wildflecken: Neuer Kommandant des Truppenübungsplatzes begrüßt

Nach dreieinhalb Jahren wird Gordon Stütz als Kommandant des Truppenübungsplatzes Wildflecken abgelöst. Kai Schulze übernimmt die Aufgabe - für ihn ein "nach Hause kommen".
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Übergabeappell in der Rhönkaserne: Oberstleutnant Kai Schulze löst Major Gordon Stütz als Kommandant des Truppenübungsplatzes Wildflecken ab. Foto: Ulrike Müller
Übergabeappell in der Rhönkaserne: Oberstleutnant Kai Schulze löst Major Gordon Stütz als Kommandant des Truppenübungsplatzes Wildflecken ab. Foto: Ulrike Müller
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Mit einem Übergabeappell auf dem Eisenhowerplatz der Rhön-Kaserne ging am Mittwoch die Verantwortung für den Truppenübungsplatz von Major Gordon Stütz auf Oberstleutnant Kai Schulze über. "Der Truppenübungsplatz ist es wert, gefördert und entwickelt zu werden", sagte der scheidende Kommandant zu Beginn der Zeremonie. Er wechselt zum Landeskommando Bayern in München.

Oberstleutnant Roman Jähnel, Kommandeur des Bereichs Truppenübungsplatzkommandantur Süd, leitete den Wechsel des Kommandanten. Zuvor blickte er auf die Entwicklung der vergangenen Jahre zurück. Die Bundeswehr arbeitet seit dem Jahr 2017 daran, ihre Übungsplätze zu modernisieren. "Der Truppenübungsplatz Wildflecken spielt hier eine besondere Rolle", sagte Jähnel. Das Gelände liege zentral in der Mitte Deutschlands und biete Ausbildungsmöglichkeiten, "die man sonst nirgends anders findet."

Modernisierung der Übungsplätze

Gordon Stütz leitete in seiner Zeit als Kommandant wesentliche Erneuerungsmaßnahmen ein. So üben in der Rhön mittlerweile Scharfschützen auf einer eigens dafür konzipierten Schießbahn. Zuvor hatten die Soldaten dafür bis nach Österreich fahren müssen. Jähnel würdigte dessen "außerordentliche Einsatzbereitschaft" und machte klar, dass es Soldaten oft nicht vergönnt sei, die Ernte ihrer Bemühungen selbst einzufahren. Der nachfolgende Kommandant Kai Schulze wird diesen Prozess nun fortführen. Er ist in der Rhön-Kaserne kein Unbekannter (siehe Infos weiter unten). "Für mich ist es ein nach Hause kommen, zurück in der Rhön", sagte dieser später beim Empfang.

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