Der Regionalentscheid 2015 des bundesweiten Wettbewerbs "Jugend forscht" fand am 26. und 27. Februar im Industriecenter Obernburg am bayerischen Untermain statt. Vier Schüler des Jack-Steinberger-Gymnasiums stellten sich in den Fächern Biologie und Chemie einer Jury aus Industrie und Schule.

Elisabeth Edelmann, die die Wirkungsweise von Nanosilber untersucht hat, wurde mit dem 1.
Platz ausgezeichnet und vertritt den Regierungsbezirk Unterfranken beim Landeswettbewerb Jugend forscht in Regensburg im Fachgebiet Biologie. Dort tritt sie gegen die Sieger der anderen Regierungsbezirke an.

Frostschutz für lebende Zellen

Johanna Wiedamann stellte auf der Basis von DNA-Analysen von einigen Tieren aus dem Schulvivarium einen phylogenetischen Stammbaum auf. Jakob Weilbach konstruierte eine so genannte mikrobielle Energiezelle, eine abgewandelte chemische Brennstoffzelle. Tim Hein untersuchte die Wirkung von Salz, Zucker und ausgewählten Aminosäuren als Frostschutzmittel für lebende Zellen.

Mit externen Partnern

Die experimentellen Arbeiten wurden mit einem Abonnement der Zeitschrift "Natur", einem Buchpreis und einem Schulpreis gewürdigt, der von Ober studien direktor Frank Kubitza entgegengenommen wurde. Betreut wurden die Arbeiten von Dr. Frank Orlik und Agnes Brath als Leiterin des Schulvivariums. Ein Teil der Experimente konnte bei den externen Partnern Laboklin und der Labor L+S AG durchgeführt werden. red