Wenn der Name Sokolov fällt, dann gehen die Augenbrauen des Musikfreundes kennerisch nach oben, dann erstirbt, zumindest kurz, jedes Gespräch, dann richten sich seine Gedanken auf den Petersburger, und er seufzt. Grigory Sokolov gilt in der Welt, die nach Superlativen strebt, als der Beste der Pianistenzunft. Die Frage nach den Kriterien für ein solches Urteil muss allerdings offen bleiben.
Denn seine ritualisierten Auftritte in der Dunkelkammer, bei denen die Fangemeinde