Und drei ausgewiesene Kurzzeit-Parkplätze am Zaun zum Kurgarten gibt es jetzt auch.

Um die Ausweisung dieser Kurzzeit-Parkplätze hat die Staatsbad GmbH gebeten, sagt Rainer Warzecha vom städtischen Ordnungsamt. Denn die Tourist-Info ist vom Gebäude der Kurverwaltung in das Foyer des Rossini-Saales umgezogen. Und da liegen die neuen Parkplätze ein Quäntchen näher als die Tiefgarage unter dem Kurgastzentrum und das Rondell am Kurgarten.


Viele gehbehinderte Menschen

Da die neuen Parkplätze anfahrbar sein müssen, hat sich die Stadt laut Warzecha in Absprache mit der Polizei dafür entschieden, den Weg über einen verkehrsberuhigten Bereich frei zu machen. Wie in einer Fußgängerzone auch, müssen die Fahrzeuge in einem verkehrsberuhigten Bereich Schrittgeschwindigkeit einhalten. Parken ist nur in den gekennzeichneten Flächen erlaubt. Wobei das mit der Schrittgeschwindigkeit für die Autofahrer keine Floskel sein sollte. Denn gerade hier bewegen sich viele gehbehinderte und ältere Menschen.

Die Parkzeit auf den drei gekennzeichneten Flächen ist auf 15 Minuten begrenzt. Eigentlich etwas wenig Zeit, um die Tourist-Info im Arkadenbau zu suchen und die nötigen Informationen einzuholen. Laut Warzecha werde die Parküberwachung zwar nicht mit der Stoppuhr anrücken, aber Dauerparken wolle man in diesem Bereich unbedingt vermeiden.

Für Behinderte, die zur Tourist-Info wollen, hat der verkehrsberuhigte Bereich Vorteile gegenüber einer Fußgängerzone. Mit dem entsprechenden Ausweis hinter der Windschutzscheibe dürfen sie auch auf den Flächen außerhalb der ausgewiesenen Stellflächen ihr Auto kurzzeitig parken.

Dass es lediglich drei Parkplätze geworden sind, liegt an den Forderungen der Feuerwehr. Diese braucht im Notfall Platz für ihre Fahrzeuge.