Zur Feier seines 70-jährigen Bestehens hatte der TSV Aschach 1946 e.v. die ganze Bevölkerung in die Zehnthalle eingeladen. Natürlich nicht nur, um sich selbst zu feiern, sondern auch, um eine ganze Reihe von Mitgliedern zu ehren.

Landtagsabgeordneter Sandro Kirchner (CSU) zeigte sich in seinem Grußwort über die großen Leistungen des Vereins, die ehrenamtlich geschafft worden sind erfreut: "Der TSV Aschach ist etwas ganz besonderes.
Hier werden zahlreiche Disziplinen im sportlichen Bereich geboten. Ein so breites Angebot ist in unserer Region nicht selbstverständlich", erklärte er. Die Jubiläumsfeier sei ein sei ein guter Zeitpunkt, für das große Engagement einmal Danke zu sagen.

Zuvor war Pfarrer Michael Kubatko in seiner Predigt zum Festgottesdienstes auf die Beziehung zwischen Kirche und Sport eingegangen. Dabei kam er zum Ergebnis, dass das "Projekt Kirche" und die Aktivitäten in Vereinen sehr gut zusammenpassen.

"Mich hat sehr gefreut, dass die Predigt auf das Jubiläum des TSV Aschach zugeschnitten war", erklärte 2. Bürgermeister Andreas Sandwall. Er sprach in seiner Rede allen Mitgliedern des Vereins seine Glückwünsche aus. Ein Sportverein, der auf ein so langes Bestehen zurückblicken könne, zeuge zum einen von einer flexiblen Vereinsführung, die es verstanden hat, den vielfältigen Wandlungen einer schnelllebigen Zeit Rechnung zu tragen. Zum anderen aber auch davon, Tradition und Fortschritt in ein gutes Verhältnis zu bringen.

Dabei biete der TSV Aschach allen Sportbegeisterten ein breites sportliches Angebot. "Dass diese Angebote angenommen werden, beweist die stolze Zahl von rund 600 Mitgliedern. Darunter sind erfreulicherweise sehr viele Kinder und Jugendliche, denen der TSV eine sportliche Heimat gibt", so Sandwall. Damit leiste der Verein wichtige Dienste, er fördere durch sportliche Betätigung die Gesundheit von Jung und Alt und schaffe Gemeinsinn. Sandwall dankte allen Verantwortlichen und Mitgliedern des Vereins, die sich durch ihre ehrenamtliche Tätigkeit um den Aufbau und die gute Entwicklung des Vereins verdient gemacht haben. Die Gemeinde freue sich darüber, dass die Zusammenarbeit mit dem TSV sehr gut sei.

Und Sandwall machte auch ein Versprechen: "Nach dem Jubiläum werden wir daher auch zeitnah in die Modernisierung der Umkleidekabinen und Duschen in der Halle einsteigen - es wird höchste Zeit!".

Stellvertretender Landrat Emil Müller sprach davon, dass er eine besondere Verbindung zum TSV Aschach habe, sei doch seine Frau hier Mitglied. Besonders lobte er die Jugendarbeit und die Traditionen, die in Aschach noch gepflegt werden. Rainer Werner vom Bayerischen Landessportverband erklärte, dass der TSV Aschach sehr viel geleistet habe, dass der Zusammenhalt hier sehr gut sei und der Verein sich nach außen als Gemeinschaft präsentiere. Bei einem Jugendanteil von fast 30 Prozent sei der TSV darüber hinaus auch altersmäßig sehr gut aufgestellt. Klaus Eisenmann, Kreisehrenamtsbeauftragter des Bayerischen Fußball-Verbands, freute sich, dem TSV Aschach für besondere Verdienste die "Silberne Raute" verleihen zu können.

Anschließend wurden die Ehrungen durchgeführt. Der Ehrenamtsbeauftragte des TSV Gerhard Bock hatte diesen Part übernommen. Neben langjährig Verdienten wurden auch die ältesten aktiven Sportler geehrt. Besonders freute sich Bock, dass er verdiente Vereinsmitglieder zu Ehrenmitgliedern ernennen konnte. Dabei hatte Bock für jeden der Geehrten eine Laudatio verfasst, die ausführlich die Verdienste hervorhob. Am Ende erhielt Gerhard Bock vom Vorsitzenden Stefan Metz eine Urkunde für seine hervorragenden langjährigen Verdienste um den Sport verliehen. Diese kam direkt vom Bayerischen Landes-Sportverband.


Ehrungen

Langjährig Verdiente: Paul Häfner, Alois Fuchs, Walter Kuhn, Edeltraud Scheit, Hans Lateveer, Timo Schlereth, Rudi Dörfner

Älteste aktive Sportler: Paula Gabel (87 Jahre), Bernhard Rachor (81 Jahre)

Ehrenurkunde des BFV: Stefan Metz, Dieter Knorz, Harald Neugebauer, Werner Neugebauer, Hilmar Bauer, Albert Neugebauer

Ernennung Ehrenmitglied: Reiner Kopp, Barbara Schultze, Joachim Bock, Anton Hahn, Edi Kirchner, Kurt Kirchner, Manfred Rinker

Vereinsmitgliedschaft: 22 Jahre: Thomas Kirchner; 25 Jahre: Florian Aberer, Joachim Götz, Erna Hein, Erika Kessler; 30 Jahre: Jan Voll, Matthias Neugebauer; 35 Jahre: Alexander Bock, Jens Pratska; 40 Jahre: Joachim Bauer, Werner Suckfüll; 50 Jahre: Gerhard Bock, Hermann Laudensack; 60 Jahre: Frido Krapf, Hermann Wirsching; 70 Jahre: Robert Markert.