Geschafft. Für die Hälfte die Aktivwochen-Laufgruppe der Bad Kissinger Saale-Zeitung war der Rakoczy-Lauf der erste Wettkampf überhaupt. Vorgenommen hatten wir uns 53 Minuten für die knapp neun Kilometer lange Strecke vom Start am Hans-Weiß-Sportpark die Saale entlang bis zum Gradierbau nahe dem Bad Kissinger Stadtteil Hausen und wieder zurück. Dass wir etwa zwei Minuten länger brauchten, tat der Freude keinen Abbruch. Angeführt wurde unsere Laufgruppe von Erwin Bittel. Der Neuendettelsauer bewies hohe Motivationskünste - gerade für die ungeübteren Läufer in unserem Team. Zufrieden war auch der ausrichtende TSV Bad Kissingen um Chef-Organisator Manfred Klabouch.

Trotz empfindlich kühler Temperaturen hatten sich wie im Vorjahr über 300 Sportler angemeldet für diese Veranstaltung, die eingebettet war in die Bad Kissinger Gesundheitstage und unter dem Motto "Dem Krebs davon laufen" stand. Aufgrund des angekündigten Regens hatten die fleißigen Organisatoren kurzerhand die abgetaute Eishalle zum großen Gruppenraum umfunktioniert. Turnhallen-Atmosphäre inklusive, weil sich die etwa 200 Kinder, die ohne Anmeldegebühr teilnehmen durften, gemeinsam in der Halle aufwärmten, ehe es ins kühle Freie ging. Schnellster im Hauptlauf über exakt 8870 Meter war Michael Wetteskind (DJK Schweinfurt) in der Zeit von 30:23 Minuten vor Andreas Grau (DAV Bad Kissingen/30:25) und Matthias Orth (Elektro Orth/31:34). Schnellste Frau war Katharina Eberlin (VR-Bank/40:03) vor Manuela Greier (TSV Hollstadt/40:54) und Anke Herrmann (ohne Verein/42:09). Die Nordic-Walker legten 6624 Meter zurück, der Schülerlauf ging über 2124 Meter.