Gespielt wurde zwar nicht, aber für Gesprächsstoff sorgt die von der SG Hassenbach abgesagte Partie bei der SG Waldfenster/Lauter dennoch. "Dass unsere Mannschaft durch die Absage bezüglich der Punkte profitiert, ist völlig richtig. Aber wir möchten Stellung beziehen zu der Begründung des Spielausfalls", sagt Manuel Vorndran, der Vorsitzende des TSV Waldfenster.

Hassenbachs Coach Oliver Hofmann hatte sich zur Spielabsage gegenüber der Heimatzeitung am Wochenende wie folgt geäußert: "Bedingt durch Verletzungen und Krankheit hatte ich nur acht Spieler zur Verfügung. Unserem Verlegungswunsch hat Waldfenster aufgrund der Tabellensituation leider nicht zugestimmt."

Manuel Vorndran erklärt dazu, dass die SG Waldfenster aufgrund der Hassenbacher Personalprobleme ein Neun-gegen-Neun-Spiel vorgeschlagen habe, was der Gegner ablehnte. "Eine Verlegung in das nächste Jahr wollten wir nicht, weil keiner weiß, was dann ist. Viele Gründe führten schließlich zur Entscheidung, das Spiel nicht zu verlegen", sagt Vorndran und verweist auf mögliche verletzte oder beruflich gebundene Spieler sowie auf Corona bedingte Unwägbarkeiten.

Dass die SG Waldfenster einer aktuellen Spielverlegungs-Anfrage des SV Römershag II von Sonntag auf Samstag zugestimmt hat, begründet Vorndran mit der deutlich höheren Planungssicherheit. "Wir möchten Fußball spielen und nicht unsere Punkte durch Spielabsagen einkassieren, wie das in dieser Saison leider schon mehrmals der Fall war. Aus diesem Grund wollen wir unbedingt aufsteigen. Und mit der SG Hassenbach haben wir inzwischen alles sachlich und auf einer freundschaftlichen Basis geklärt", betont Manuel Vorndran.