TSV Großbardorf - TSV Neudrossenfeld 4:1 (1:0). Tore: 1:0 Manuel Leicht (32., Handelfmeter), 2:0 Simon Snaschel (52.), 3:0, 4:0 Alexander Mantlik (69., 76.), 4:1 Sebastian Brand (79.).
Vor der Partie gegen Neuling Neudrossenfeld war Großbardorfs Trainer Dominik Schönhöfer sehr gespannt, welche Reaktion seine Mannschaft auf das peinliche Aus im Pokal beim Kreisligisten FC Reichenbach zeigen würde. Nach den 90 Minuten lehnte sich der 43-Jährige beruhigt zurück. Die Grabfeld-Gallier hatten mit dem 4:1-Sieg die richtige Antwort gegeben.

"Zu jeder Phase sah man den Siegeswillen meiner Mannschaft. Sie wollte sich rehabilitieren. Das ist ihr voll gelungen", lobte Schönhöfer. Die Hausherren nahmen sofort das Heft in die Hand. 12. Minute: Der Schuss von Pascal Stahl wurde auf der Linie geklärt. 15 Minuten später hatte Simon Snaschel mit einem Pfostenschuss Pech.
Außer bei diesen beiden Möglichkeiten gab es für die Platzherren aber kein Durchkommen gegen die bis dahin kompakte Gästeabwehr.

"Neudrossenfeld stand in der ersten Halbzeit gut organisiert in der Defensive", lobte Schönhöfer den Kontrahenten. Gäste coach Detlef Hugel stimmte zu. "Bis zum 1:0 arbeitete die Defensive ganz gut." Damit sprach er den Führungstreffer der Grabfeld-Gallier an, den von Daniel Weickmann verursachten Handelfmeter. Diese Chance vom Punkt ließ sich Manuel Leicht nicht entgehen. Er schickte Gästekeeper Tobias Grüner in die falsche Ecke. Man hörte förmlich, welch großer Stein der Erleichterung dem TSV-Trainer vom Herzen fiel. "Dieser Elfmeter wirft dir die ganze Taktik über den Haufen", klagte dagegen Hugel.

Die erste Chance nach dem Wiederanpfiff besaßen die Gäste, die aber deutlich ihre Abschlussschwäche offenbarten. Lorenz Hofmann schoss nach einem schönen Solo von Philipp Lämmert in die zweite Etage. Nach 52 Minuten kehrte wieder mehr Ruhe in die Bioenergie Arena ein: Simon Snaschel köpfte nach einer Leicht-Freistoßflanke zum 2:0 in die Maschen. Endgültig gelaufen war das Match mit dem 3:0: Nach einem weiten Diagonalball von Maximilian Zang waren sich zwei Abwehrspieler nicht einig, Alexander Mantlik bedankte sich und netzte ungehindert ein. Noch einmal Mantlik war der Schütze beim 4:0 nach einer Rieß-Ecke. "Da sprichst du vorher diese Variante an und dennoch verhalten sich meine Spieler so naiv", ärgerte sich der Gästetrainer.

Dem Gast blieb der letzte Treffer des Tages vorbehalten: Nach einem Solo überwand der eingewechselte Sebastian Brand Keeper Julian Schneider, der im sechsten Saisonspiel erst zum dritten Mal hinter sich greifen musste. "Wir haben die gesamte Partie konzentriert durchgespielt", freute sich Dominik Schönhöfer. mad
Großbardorf: Schneider - Zang (80. Gabold), Orf, Hölderle, Breunig - Zehe - Rieß, Leicht, Snaschel (66. Katzenberger) - Stahl (72. Neder), Mantlik.