DJK Schondra - SV Aura 6:6 (4:5). Tore: 0:1 , 0:2 David Böhm (1., 17.), 1:2 Mario Hägerich (20.), 1:3 Jannik Schmitt (21.), 2:3 Tim Weimann (25., Foulelfmeter), 2:4, 2:5 David Böhm (27., 32.), 3:5 Yanik Berberich (40.), 4:5 Lukas Morshäuser (42.), 5:5 Mario Hägerich (62.), 6:5 Yanik Berberich (70.), 6:6 Dominik Graser (90.+4). Bes. Vorkommnis: Tizian Rölling (Schondra) verschießt Foulelfmeter (17.).

Ein Wahnsinnsspiel sahen die 230 Zuschauer in Schondra. Ohne Abtastphase ging es sofort zur Sache mit ersten Gelegenheiten für Yanik Berberich und Tim Weimann. In der ersten Halbzeit bekam die desolate Abwehr der DJK Schondra vor allem David Böhm nicht in den Griff. Ein Freistoßtor von Böhm brachte Aura in Führung, ehe der Spielertrainer der Gäste erst an DJK-Torwart Marius Müller scheiterte, um schließlich doch das 0:2 zu erzielen. Nach Foul an Weimann entschied der gute Schiedsrichter Michael Rodriguez (TSV Forst) auf Strafstoß, den Tizian Rölling jedoch neben das Tor setzte. Der verdiente Anschlusstreffer gelang Marion Hägerich nach Zuspiel von Felix Karges, ehe auf der anderen Seite Jannik Schmitt die Schondraer Abwehr überlief und auf 1:3 stellte. Nach einem weiteren Foul im Strafraum trat diesmal Tim Weimann an und verkürzte erneut. Mit zwei weiteren Treffern legte dann David Böhm nach. Die Messe schien gelesen, doch bewies Schondra eine gewaltige Moral und kam noch vor der Pause ins Spiel zurück. Auf Vorarbeit von Leon Vogler erzielte Yanik Berberich das 3:5, Lukas Morshäuser sogar das 4:5 nach Pass von Mario Hägerich. Die zweite Halbzeit war nicht minder sehenswert. Zunächst vergaben Yanik Berberich und Tizian Rölling Großchancen, ehe Mario Hägerich zum 5:5 ausglich und Yanik Berberich die Jugendkraft erstmals in Führung schoss. Mario Hägerich verpasste die Vorentscheidung, als er alleine auf Torwart Sebastian Schölzke zulief, an diesem jedoch scheiterte. In der 95. Minute kam ein langer Freistoßball in den Strafraum und nach uncleverem Abwehraktionen traf Dominik Graser zum Endstand. "Trotz einer prima Leistung im Spiel nach vorne waren unsere Jungs nach dem Schlusspfiff am Boden zerstört", sagte DJK-Abteilungsleiter Günther Schneider.

TSV Wollbach - SG Waldberg/Stangenroth 3:3 (1:2). Tore: 1:0 Alexander Zink (24.), 1:1 Julian Raab (40.), 1:2 Johannes Edelmann (45.+3), 2:2 Brian Reitelbach (53.), 2:3 Patrick Seufert (67.), 3:3 Leo Rottenberger (82.).

Derby und Verfolger-Duell in einem: Klar, dass am Männerhölzlein einiges geboten sein würde. Und so war es denn auch, weil beide Teams mit offenem Visier, also nach vorne spielten, weil doch nur ein Dreier helfen würde im Kampf um die Spitzenplätze. Der erste Hochkaräter der Partie bescherte den Wollbachern die Führung, als Alexander Zink die scharfe Hereingabe von Matthias Albert mit dem Fuß ins SG-Tor verlängerte. Um ein Haar das 2:0, als Phil Schönhöfer das Leder nach Zink-Zuspiel knapp am Tor vorbei setzte. Hätte er den nur mal gemacht, denn urplötzlich schlugen die Gäste zurück: doppelt. Erst durch Julian Raab, der nach einem weiten Abschlag von Sven Eyrich und dem Sololauf von Elias Seufert den Ball nur noch ins leere Tor schieben musste. Dann in Person von Johannes Edelmann, der perfekt mit Vollspann ins lange Eck traf, unhaltbar für TSV-Keeper Florian Erb. Das Wollbacher Halali nach dem Wechsel war schnell von Erfolg gekrönt, als Brian Reitelbach zum 2:2 traf nach einer feinen Kombination über Alex Zink und Jonas Kirchner, der kurze Zeit später den dritten TSV-Treffer verpasste. Der fiel stattdessen auf der anderen Seite, als Patrick Seufert per Kopf zur Stelle war nach der Flanke von Nico Wehner. Aber das letzte Zückerchen wurde an den Hausherrn vergeben, als Leo Rottenberger den Flankenball von Tim Ehrenberger zum 3:3-Endstand über die Linie drückte.

VfR Sulzthal - SG WMP Lauertal II 9:0 (5:0). Tore: 1:0 Luca Hartmann (9.), 2:0 Tim Eckert (12.), 3:0 Alexander Unsleber (17.), 4:0 Fabian Weber (34.), 5:0, 6:0 Alexander Unsleber (37., 54.), 7:0 Markus Keller (57.), 8:0 Alexander Unsleber (79.), 9:0 Robin Kirschner (82.).

Nach der 0:5-Niederlage in Oerlenbach war für die Sulzthaler Kicker Wiedergutmachung angesagt. Und die gelang zum Leidwesen der Gäste, die wie im Hinspiel neun Gegentore kassierten. "Wir hätten angesichts der Chancen locker auch zweistellig gewinnen können. Unter anderem hat Tim Eckert die Latte getroffen und Alexander Unsleber einige Hochkaräter versiebt. Aber der Ali kann ja nicht alle rein machen", so ein verständnisvoller VfR-Vorstand Peter Fenn, der sich vor allem über den Treffer von Youngster Robin Kirschner freute, "weil der zuletzt angeschlagen war." Entschieden war die Partie eigentlich schon nach einer Viertelstunde. Erst hatte Luca Hartmann nach einem Steilpass FC-Keeper Alexander Bätz ausgespielt, dann Tim Eckert einen Freistoßball direkt verwandelt.VfR-Keeper Felx Neder musste in den 90 Minuten nur einen Ball halten.

SG Reiterswiesen/Arnshausen/FC 06 Bad Kissingen II - TSV Oberthulba 3:3 (1:0). Tore: 1:0 Jonas Eschenbacher (15.), 1:1 Michael Römmelt (53.), 1:2 Markus Markert (58.), 2:2 Marlon Schwientek (61.), 2:3 Dominik Metz (71.), 3:3 Johannes Friedrich (81.). Gelb-Rot: Michael Römmelt (73., Oberthulba).

Früh hatte Jonas Eschenbacher seine Elf im Nachsetzen nach einem Freistoß in Führung gebracht, die bis zur Halbzeit bestand hatte. Diverse Schüsse flogen durch die Strafräume, die aber eher unter die Rubrik "Halbchancen" fielen - bis auf zwei Hochkaräter. Noch vor dem Führungstreffer der Hausherren vertändelte Dominik Metz das Leder vor SG-Keeper Efstathios Katsimpras. Und Innenverteidiger Eschenbacher hätte gar seinen Doppelpack schnüren können, was TSV-Keeper Philipp Metz mit seiner Fußbabwehr zu verjhindern wusste, um auch den Nachschuss von Jo Friedrich unter sich zu begraben. Präziser wurden die Abschlüsse in Halbzeit zwei, in der die Treffer wie das Herbstlaub fielen. Kunstvoll zum Beispiel, wie beim Flugkopfball von Michael Römmelt nach einem Freistoß von Michael Herrlein. Oder gänzlich ungekünstelt, als Markus Markert nach der Hereingabe von Mika Straub einfach goldrichtig stand, um seine Oberthulbaer in Führung zu bringen. Als Marlon Schwientek zum 2:2 traf, schüttelten sich die Gäste kurz und schlugen postwendend zurück durch Dominik Metz nach einem Zuspiel von Max Hüfner - um sich mit der Ampelkarte für Michael Römmelt womöglich entscheidend zu schwächen. In Überzahl traf jedenfalls Johannes Friedrich zum 3:3-Endstand.

SG Haard/Nüdlingen - SG Obererthal/Frankenbrunn/Thulba II 1:2 (0:1). Tore: 0:1 Luca Biemüller (8.), 1:1 Samuel Radi (62.), 1:2 Markus Weidinger (71).

Groß war die Freude bei der angereisten Spielgemeinschaft nach dem ersten Saisonsieg, der zugleich ein wichtiger Fingerzeig war in Sachen Abstiegskampf. "Wir waren überlegen, haben uns aber unter dem Strich nur wenige Chancen herausgespielt, die vor allem Samuel Radio und Niklas Kiesel hatten. Und hinten haben wir uns die Dinger selbst reingelegt", ärgerte sich Hausherren-Sprecher Thomas Wäcke über eine absolut vermeidbare Niederlage. Beim 0:1 hatte ein Verteidiger bereits den Ball unter Kontrolle, um dann auszurutschen. Beim 1:2 hätte der 40-Meter-Ball in den Strafraum locker verteidigt werden können. "Aber auch unser Treffer war kurios, weil der Obererthaler Keeper seinen eigenen Mann angeschossen hatte, was Samuel Radi nutzen konnte", so Wäcke, der für den Schützen lobende Worte fand. "Samuel war unser bester Mann und hat sich das Tor verdient." Es passte ins Bild, dass sich zwei Spieler der Heimelf frei vor dem Gästetore beim Abschluss gegenseitig behinderten.

FC Bad Brückenau - SG Oerlenbach/ Ebenhausen 0:0. Gelb-Rot: Jens Kleinheinz (90., Bad Brückenau).

Nachdem die Zusammenarbeit mit Artur Trebacz von Seiten des FCB beendet worden war, hat Philipp Jakobsche das Training wieder übernommen und durfte sich über einen Teilerfolg freuen gegen einen Gegner, der zuvor sieben Spiele in Folge gewonnen, sich damit auf Platz zwei vorgearbeitet hatte. Diesmal aber konnte sich die zuletzt so starke SG-Offensive um Nils Halbig und Joachim Hofmann nicht wie gewohnt in Szene setzen. In Halbzeit eins sahen die Fans jedenfalls einen eher müden Kick mit wenigen Torraumszenen. Etwas mehr Aufreger hielt Halbzeit zwei parat mit dem zu hoch angesetzten Schuss von Alex Gartung nach der Flanke von Daniel Schill sowie der Gelegenheit für Alex Krämer, dessen Schuss von Simon Seidl entschärft wurde. Bei dieser Aktion sollte sich der SG-Keeper verletzen, konnte aber nach einer Behandlungspause wieder weiterspielen. Die dickste Chance für die SG kam mit der Hilfe der Sinnstädter zustande: Bei seinem Klärungsversuch nach einer Ecke landete der Kopfball von Alex Gartung auf der Latte des FC-Gehäuses.