RSV Wollbach - FC Reichenbach 0:2 (0:1). Tore: 0:1 Claus Kirchner (25.), 0:2 Pascal Reininger (61.). Gelb-rot: Daniel Härder (78., Wollbach). Bes. Vorkommnis: Michael Schön verschießt Foulelfmeter (78., Reichenbach).
Es läuft einfach für den FC Reichenbach, der nach dem Pokalerfolg über den TSV Großbardorf auch seine Saison-Premiere mit einem Sieg abschloss. Und der war hochverdient, weil die Wollbacher nur die beiden Gelegenheiten für Benjamin Schlusche und Julian Zehe hatten. "Uns haben viele Spieler gefehlt, die verletzungsbedingt noch länger ausfallen werden. Darunter ist auch unser Torwart Johannes Köhler", klagte RSV-Informat Erich Greier. "Für die Aufstellung, die wir hatten, haben wir uns gut verkauft gegen einen überlegenen Gegner." Trotzdem mussten die Teutonen Glück in Anspruch nehmen, weil der Unparteiische beim Führungstor der Gäste die Abseits-Position von Claus Kirchner übersehen hatte. Mit einem Sololauf traf Pascal Reininger zum Endstand. Glück hatten die RSV-Jungs bei einem Alu-Treffer der Gäste und beim verschossenen Strafstoß von Michael Schön. js

TSV Rannungen - SV Rödelmaier 0:3 (0:1). Tore: 0:1 André Raab (29.), 0:2 Wajos Dinudis (49.), 0:3 Patrick Jäger (65.). Gelb-rot: Julian Stahl (80., Rannungen).

Hochverdient gewann der SV Rödelmaier in Rannungen, was auch Ludwig Berninger nicht anders gesehen hatte. "Die Gäste waren spielerisch besser und zweikampfstärker. Wir hatten keine echte Torchance, weil wir Fabian Erhard nicht wie gewohnt in Szene setzen konnten", analysierte der Rannunger Pressesprecher. Die Tore fielen zwangsläufig. Beim Treffer vor der Pause hatte Lukas Kneuer nach einem Rannunger Ballverlust auf André Raab gespielt, der frei auf TSV-Torsteher Florian Erhard zulaufen durfte. Mit seinem ersten Ballkontakt erhöhte der eingewechselte Wajos Dinudis kurz nach dem Seitenwechsel, ehe Patrick Jäger mit einem unhaltbaren Weitschuss zum Endstand einnetzte. Halbwegs auf Augenhöhe war Rannungen allein vor dem Wechsel mit der passablen Kopfball-Chance von Fabian Erhard nach einem Freistoß von Andreas Berninger. ollends auf verlorenem Posten stand die ersatzgeschwächte Elf von Werner Köhler nach Wiederanpfiff, als lediglich Timo Stahl mit seinem zur Ecke abgefälschten Distanzschuss einen offensiven Aufreger hatte. Rödelmaier wartete geduldig auf Fehler des Gegners und kontrollierte gegen resignierende Gastgeber problemlos die Begegnung. js

DJK-SV Eichenhausen - SV Ramsthal 4:0 (2:0). Tore: 1:0 Ronny Roggatz (10.), 2:0 Julian Diemer (35.), 3:0 Maximilian Dietz (74.), 4:0 Alexander Pretscher (85.).
Das war eindeutig zu wenig, was der SV Ramsthal in Eichenhausen angeboten hatte. "Daher ist unser Sieg in einem fairen Spiel auch in der Höhe verdient", fand DJK-Trainer Carsten Popp. Für Torgefahr sorgten in Reihen der Weindorf-Kicker allein Sascha Ott und Enrico Ott, Eichenhausens Schlussmann Christian Dietz hatte insgesamt einen überraschend geruhsamen Nachmittag. Beim frühen Führungstreffer profitierte Ronny Roggatz von einem diagonalen Flankenwechsel von Dominik Ruck, dann traf Julian Diemer zur Pausenführung nach einem Roggatz-Rückpass von der Grundlinie. Die Kontertore von Maximilian Dietz und Alexander Pretscher waren Ausdruck der Eichenhauser Überlegenheit. Die Elf von Nico Schell hatte nach dem Wechsel zwar mit mehr Druck gespielt, hatte dem kompakten Fußball der Hausherren aber nichts entgegenzusetzen. "Ich brauche diesmal niemanden hervorzuheben, die ganze Mannschaft zeigt für diesen Sieg verantwortlich", sagte Carsten Popp. "Wir haben sogar noch gute Konterchancen liegen gelassen, aber das zu kritisieren, wäre Pfennigfuchserei." js

FC Strahlungen - TSV Reiterswiesen 2:1 (1:0). Tore: 1:0 Constantin Kleinhenz (26., Eigentor), 1:1 Marcel Röder (55.), 2:1 Dominik Beck (65.).
"Die Zuschauer haben schon bessere Heimspiele von unserer Mannschaft gesehen", bekannte Strahlungens Pressewart Bernhard Nöth. Letztlich war das aber allen im FC-Lager herzlich egal. "Wir freuen uns über die drei Punkte. Der Sieg war nicht unverdient, aber etwas glücklich", bilanzierte Nöth. Beide Mannschaften bemühten sich um Torszenen, sie blieben jedoch Mangelware. Strahlungen war feldüberlegen und hatte mehr Ballbesitz, Reiterswiesen überbrückte mit langen Schlägen schnell das Mittelfeld. Für beide Seiten galt aber: Am Strafraum stand ein Stoppschild. So war es nicht weiter verwunderlich, dass für die Strahlunger Führung ein Reiterswiesener verantwortlich war. Constantin Kleinhenz verlängerte den Ball nach einer Ecke ins eigene Tor. Nach dem Wechsel retteten zunächst Torwart Johannes Bömmel und Verteidiger Sebastian Gessner in Co-Produktion die FC-Führung, ehe doch der nicht unverdiente Ausgleich fiel. Marcel Röder stand nach einer Ecke richtig. Nun wollte Reiterswiesen mehr und leistete sich eine entscheidende Unachtsamkeit: Einen leicht abgefälschten Schuss von Benedikt Bötsch drückte Dominik Beck aus drei Metern zum Strahlunger 2:1 über die Linie. Dabei blieb es, weil anschließend die Strahlunger Verteidiger Marco Nöth und Sebastian Gessner konsequent alle Reiterswiesener Vorstöße unterbanden. dr

FC Thulba - SV Burgwallbach/Leutershausen 2:1 (1:0). Tore: 1:0 Max Hüfner (31.), 2:0 Sergiu Nistor (59.), 2:1 Benedikt Floth (74., Foulelfmeter)
"Das war ein glücklicher Sieg gegen geschickt agierende Gäste, die ein Unentschieden verdient gehabt hätten", lautete Alfred Kolbs erster Kommentar nach dem knappen Sieg. Der Gast überließ zunächst den Frankonen den Ball, besaß dennoch die erste Chance, als FC- Zerberus Daniel Neder gegen Marcel Mölter zupacken musste, während auf der Gegenseite Timm Manger SV-Keeper Benedikt Kolb erstmals prüfte. Dann verlängerte Julian Wüscher den Freistoßball von Timm Manger so geschickt auf Max Hüfner, dass dieser keine Mühe zum Führungstor hatte. Der FC Thulba wusste bis zum Seitenwechsel mit dem üppigen Ballbesitz relativ wenig anzufangen und war von der Form des 4:1-Sieges gegen den TSV Rannungen weit entfernt. Nach dem Wechsel war erneut Julian Wüscher der Ausgangspunkt beim 2:0. Von seinem Zuspiel profitierte Thulbas rumänischer Neuzugang Nistor. Die Gäste erhöhten nun den Druck und kamen zum Anschlusstreffer durch den verwandelten Strafstoß von Benedikt Floth nach einem Foul von Christian Happ an Matthias Tripp. Weil Timm Manger, Julian Wüscher und Sergiu Nistor gegen den stabilen Benedikt Kolb den dritten FC-Treffer verpassten, drohte Thulbas Defensive immer wieder Gefahr von Matthias Tripp und Benedikt Floth. "Wir müssen uns in der Tat steigern, denn es kommen noch weitaus stärkere Gegner", resümierte Pressechef Alfred Kolb. ksei