TSV Reiterswiesen - FC Reichenbach 0:3 (0:0). Tore: 0:1 Jannik Schäfer (50.), 0:2 Pascal Reininger (52.), 0:3 Florian Kiesel (75., Eigentor).
"Wir waren auf jeden Fall ein ebenbürtiger Gegner", lobte Abteilungsleiter Marco Seufert seine Reiterswiesener. In Hälfte eins hatte der FC Reichenbach die größeren Spielanteile, doch der heimische Kreisklassen-Spitzenreiter hatte gute Gelegenheiten zu verbuchen. So scheiterte Michael Böse zweimal nur knapp. Und auch Fabian Renninger konnte erst im letzten Augenblick beim Torabschluss entscheidend gestört werden. "Da kann man durchaus auch auf Foulspiel und eventuell Notbremse entscheiden", erläuterte Seufert die brenzlige Situation. Nachdem ein Treffer von TSVler Nico Morper kurz nach Wiederbeginn wegen vermeintlicher Abseitsstellung aberkannt worden war, ging der Kreisligist in Front.
Nach einem Ballverlust der Heimelf flog das Spielgerät diagonal über den Platz, wo Jannik Schäfer für die Führung sorgen konnte. Zwei Minuten später traf Teutone Pascal Reininger mit einem sehenswerten Freistoß. Ein weiterer Standard versetzte den Reiterswiesenern den entscheidenden Nackenschlag. Den Schuss von Jonas Schäfer fälschte TSVler Florian Kiesel unglücklich ins eigene Netz ab. "Der Sieg war verdient, da der FC Reichenbach die bessere Spielanlage gezeigt hat. Man hat schon gemerkt, dass sie zu Recht an der Tabellenspitze der Kreisliga stehen. Letztendlich ist der Erfolg vielleicht etwas zu hoch ausgefallen", resümierte der Reiterswiesener Sportleiter Seufert.

SV Ramsthal - TSV Nordheim 3:0 (1:0). Tore: 1:0 Willi Voss (20.), 2:0 Enrico Ott (48.), 3:0 Matthias Hallhuber (77.).
Eine intensive Auseinandersetzung lieferten sich die Ramsthaler und Nordheimer. "Nordheim ist für seine Kampfstärke ja bekannt, und das haben sie auch gleich gezeigt", erklärte der Ramsthaler Abteilungsleiter Jochen Hesselbach. Den Führungstreffer markierten zur Freude der SV-Fans allerdings die Platzherren, als Willi Voss auf Zuspiel von Enrico Ott aus fünf Metern nur noch den Schlappen hinhalten musste. Wenig später sorgten die TSVler für das erste Ausrufezeichen, als Johannes Fischer aus zehn Metern um Haaresbreite am SV-Kasten vorbeischoss. Anschließend rissen die Einheimischen das Geschehen zusehends an sich. Einen Versuch von Sascha Ott aus spitzem Winkel parierte TSV-Torhüter Johannes Friedrich glänzend. Drei Minuten nach dem Wiederanpfiff durften die "Ramsler" ein zweites Mal jubeln. Nach Doppelpass über Matthias Hallhuber und Philipp Schmitt zeichnete Enrico Ott aus kurzer Distanz für das 2:0 verantwortlich. Glück hatten die Gastgeber, dass ein Gewaltschuss aus 20 Metern von Nordheims Johannes Fischer nur an die Querlatte klatschte. "Das war ein Mords-Pfund. Da hätte durchaus der Anschlusstreffer fallen können", erklärte Sportleiter Hesselbach.
Von dem kurzen Schock erholten sich die Weindörfler bestens. Nach einer Ecke von Philipp Schmitt donnerte Matthias Hallhuber das Leder volley in den Winkel und sorgte damit für klare Verhältnisse. In der Folge hatten die Platzherren noch die ein oder andere Konterchance über Willi Voss, die allerdings zu ungenau zu Ende gespielt wurden. Bestnoten auf Seiten der SVler verdienten sich die Defensivakteure Johannes Brand und Tim Danz, die zusammen mit Keeper Frank Popp nun bereits das vierte Spiel in Serie ohne Gegentor blieben.