SG Oerlenbach/Ebenhausen - SG Waldberg/Stangenroth 3:0 (0:0). Tore: 1:0 Timo Schmitt (60.), 2:0 Nils Halbig (87.), 3:0 Joachim Hofmann (89.).

Lange tat sich die SG Oerlenbach/Ebenhausen schwer mit dem Toreschießen, obwohl sie schon in der ersten Hälfte von den Spielanteilen her überlegen war. Doch Torraumszenen sprangen laut Informant Markus Braun nur wenige heraus. Was aber auch für den Gegner aus Waldberg und Stangenroth zutraf. In der zweiten Hälfte wurde es zumindest bei den Gastgebern besser. Das 1:0 durch Timo Schmitt war dann war dann die Erlösung für die Gastgeber. Es dauerte dennoch bis in die Schlussphase, bis sie durch ihre Goalgetter Nils Halbig und Joachim Hofmann das Ergebnis in Richtung klaren und verdienten Sieg stellen konnten. An besonders klare und zwingende Chancen der Gäste konnte sich der Informant indes nicht erinnern. Die SG Oerlenbach/Ebenhausen hat sich mit dem zweiten Sieg hintereinander insdes ins Mittelfeld der Kreisklasse abgesetzt.

SG Obererthal I/Frankenbrunn I/ Thulba II - DJK Schondra 0:5 (0:3). Tore: 0:1, 0:2 Yanik Berberich (22., 18.), 0:3 David Hahn (45.), 0:4 Mario Hägerich (47.), 0:5 Tim Weimann (72.). Rot: Marius Müller (62., Handspiel außerhalb des Strafraums). Bes. Vorkommnis: Maik Fella (Obererthal) verschießt Foulelfmeter (38.).

Die Schondraer Tormaschine ist wieder am Laufen. Doch so klar, wie er ausschaut, war der Auswärtssieg nicht, zumindest nicht in Hälfte eins. Denn laut Obererthals Informant Markus Weidinger hätte zur Halbzeit statt 0:3 auch 3:3 stehen können. Zwar gingen die Gäste früh in Führung; Yanik Berberich verwertete eine gute Flanke mit dem Fuß. Doch danach entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel. Bei dem Weidinger selbst zum tragischen Stürmerheld wurde. Zweimal ließ er den Ausgleich liegen, einmal bei einem Kopfball, den er knapp neben das Tor setzte und zum zweiten Mal mit einem Schrägschuss im Sechzehner. Beim 0:2 zeigte Berberich seine große individuelle Klasse. Er nahm sich den Ball, ließ zwei Obererthaler aussteigen und vollendete aus etwa 17 Metern ins kurze Toreck. Doch auch danach blieb das Heimteam nicht chancenlos. Johannes Rüth steckte wieder auf Weidinger durch. Doch der wollte den Ball mit seinem schwachen linken Fuß am schon liegenden Torwart vorbeibringen. Das schaffte er, traf aber auch das Tor nicht. Kurz darauf hieß es nach Foul an Luca Biemüller sogar Foulelfmeter. Dock Maik Fella jagte den Ball über die Latte. Und so wurde die SG noch vor der Pause erneut bestraft. Schondras David Hahn ließ an der Grundlinie einen Obererthaler Verteidiger stehen und schoss ein. Kurz nach der Pause fiel gar das 0:4, als Mario Hägerich nach einem hohen Ball kurz und trocken volley abzog. Doch nach einem groben Schnitzer von Marius Müller keimte bei den nun auch spielerisch unterlegenen Gastgebern noch einmal Hoffnung. Marius Müller hatte einen weiten Ball seines Gegenübers Michael Helm wohl unterschätzt. Er bekam die Finger noch an den Ball - aber außerhalb des Strafraums. Das bedeutete: Rot für den Keeper. Ins Gewicht fiel das nicht mehr, weil die Gäste nun zu dominant auftraten - und das 0:5 nachschoben. Tim Weimann tankte sich durch die Obererthaler Verteidigung und schloss ab. "Ein verdienter Sieg für Schondra", sagte dann auch Markus Weidinger.

TSV Wollbach - SG Reiterswiesen I/Arnshausen I/Bad Kissingen II 2:0 (1:0). Tore: 1:0 Felix Warmuth (35.), 2:0 Leo Rottenberger (83.).

In einem an großen Chancen auf beiden Seiten reichen Spiel behielt das Spitzenteam aus Wollbach das bessere Ende für sich. Den Anfang machte für den TSV Phil Schönhöfer mit einem guten Abschluss. Doch der Reiterswiesener Torhüter Efstathios Katsimpras hielt sehr gut (14.). Die Bad Kissinger Stadtteil-SG antwortete wenig später mit einer Riesen-Kopfballchance. Doch Wollbachs Keeper Florian Erb hielt überragend (22.). Mitte der ersten Hälfte war dann Felix Warmuth für die Wollbacher erfolgreicher. Er zirkelte den Ball ins lange Eck. Und der TSV hätte kurz vor der Pause erhöhen können. Katsimpras vereitelte die Großchance von Philipp Kirchner (38.). Nur drei Minuten später hob Felix Warmuth die Kugel über den Reiterswiesener Torhüter. Doch der Ball ging knapp am Gehäuse vorbei. (41.). In der zweiten Hälfte gab es zunächst nicht mehr so viele Chancen. Ein Schuss von Wollbachs Leo Rottenberger aus 18 Meter war kein Problem für den Reiterswiesener Hüter (63.). Auf der anderen Seite segelte ein Schuss von halblinks knapp übers TSV-Tor (67.). Die Gastgeber sorgten dann für die Entscheidung, als Leo Rottenberger aus halblinker Position auf 2:0 erhöhte. Ein Lob für die Vorbereitung verdiente sich dabei Felix Warmuth. Die SG aus Reiterswiesen, Arnshausen und Bad Kissingen wäre zwar fast noch einmal herangekommen. Doch der Wollbacher Keeper vereitelte den Schuss aus kurzer Distanz.

VfR Sulzthal - SC Diebach 5:1 (2:1). Tore: 1:0 Markus Keller (26., Foulelfmeter), 2:0 Fabian Weber (30.), 3:0 Alexander Unsleber (62.), 3:1 Florian Thurn (79.), 4:1 Alexander Unsleber(83.), 5:1 Thomas Pfeuffer (88.).

Das Ergebnis sagt alles aus über das Spiel: dominante Sulzthaler, die in der Tabelle oben stehen gegen Kellerkinder aus Diebach, die ein Desaster vermeiden wollen - was ihnen nur zeitweise gelingt. Anfangs hätten das die SC-Kicker nicht schlecht gemacht, so VfR-Informant Peter Fenn. Doch dann sei Diebach Mitte der ersten Hälfte ein dummes Foul im Strafraum passiert. Markus Keller verwandelte den Strafstoß sicher. Für die Heimelf war das der Brustlöser. Fabian Weber erhöhte mit der Pike aus zehn Metern - clever ins Toreck. Dann ließen es die Sulzthaler ruhiger zugehen - bis nach einem schönen Spielzug ihr Torjäger zuschlug. Felix Keß spielte auf rechts durch zu Luca Hartmann; der legte zurück auf Alexander Unsleber, der nur noch einzuschieben brauchte. Danach hätten die VfRler schnell erhöhen können, vielleicht müssen. Felix Keß' Kopfball strich knapp übers Tor (64.); Unslebers Flachschuss ging knapp vorbei (70.). Vielleicht wären die Sulzthaler nochmal ins Zittern gekommen. Denn SC-Spielertrainer Florian Thurn ließ aus heiterem Himmel einen Weitschuss los - drin und nur noch 3:1. Doch wenig später machte Unsleber nach einem Freistoß von Marcel Schmitt per Kopfball alles klar. Kurios wurde es am Ende des Spiels: Sulzthals Spielertrainer Thomas Pfeuffer gönnte sich noch ein paar Spielminuten. Kurz nach seiner Selbsteinwechslung traf er sogar. Nach Ping Pong im Diebacher Strafraum hielt er den Fuß hin. Der nicht scharfe, aber platzierte Ball ging ins Tor.

FC Bad Brückenau - SV Aura 0:1 (0:1). Tor: 0:1 Philipp Kaiser (45.). Gelb-Rot: Daniel Hagemann (62., Aura).

In einem eher schwachen Spiel mit wenig Torraumszenen reichte dem SV Aura ein guter Freistoß, um das Spiel für sich zu entscheiden, berichtet Bad Brückenaus Informant Marco Reinisch. Der FCler notierte die erste Chance für sein Team in der 12. Minute. Alexander Krämer lupfte den Ball auf Eugen Ortmann, der allein auf Auras Torhüter Nico Kaiser zulief. Der Keeper entschärfte die Situation durch sein Herauslaufen. Wenig später war es wieder Krämer, der diesmal einen Torschuss aus 16 Metern absetzte - knapp vorbei (20.). Doch auch der SV war gefährlich. Jannik Schmitt und Mirko Hälbig setzten zu einer schönen Doppelpass-Kombination an; Schmitt schoss aus kurzer Distanz über das Tor (30.). Kurz vor der Halbzeit die spielentscheidende Szene: Auras David Böhm trat einen Freistoß aus 30 Metern Torentfernung. Bad Brückenaus Maxi Lother konnte den gut getretenen Ball nur zur Seite abklatschen; Philipp Kaiser war zur Stelle und staubte ab. Zwar schwächten sich die Gäste durch Gelb-Rot für Daniel Hagemann nach einer Stunde selbst. Doch der Ausgleich sollte den Bad Brückenauern trotz zweier Superchancen nicht mehr gelingen: Zunächst kam Lorenz Schäfer auf der rechten Seite durch. Doch sein Schuss landet am Auraer Außenposten (80.). Und schließlich flankte Eugen Ortmann in der 88. Minute in die Mitte, wo Lubomir Stieranka seinen Kopfball aber nur auf die Latte setzte.

SG WMP Lauertal II - TSV Oberthulba 0:4 (0:2). Tore: 0:1 Marcel Klubertanz (15.), 0:2 Dominik Metz (27.), 0:3 Marcel Klubertanz (67.), 0:4 Dominik Metz (90. +1).

Einen "hochverdienten Sieg" feierte der TSV beim Schlusslicht. Das musste auch Lauertals Informant Sven Gessner anerkennen. In den ersten 15 Minuten habe sein Team noch gut mitgehalten. Doch mit dem 1:0 für Oberthulba bei der ersten nennenswerten Aktion des Favoriten habe das Erwartbare seinen Lauf genommen. Der TSV hatte von nun an alles im Griff, auch weil Dominik Metz bald die Führung ausbaute. Gleichwohl hätte WMP Lauertal Mitte der zweiten Hälfte rankommen können. Doch Julian Schmitt verpasste das 2:1, weil sein Kopfball zu zentral aufs Oberthulbaer Tor geriet. Kurz danach machte Marcel Klubertanz mit dem 3:0 für die Gäste alles klar. Metz legte dann in der Nachspielzeit zum Endstand nach. Sven Gessner sprach seiner Mannschaft zu, "nie aufgegeben zu haben". Allerdings hätte das Ergebnis noch höher ausfallen können. Denn einen Ball von Oberthulba grätsche ein heimischer Verteidiger noch an den Pfosten. Und ein TSV-Spieler traf noch aus einem Meter Entfernung selbigen. Für SG WMP Lauertal wird es nun immer schwerer, aus dem Tabellenkeller herauszukommen. Zwar hat sich der Kader laut Sven Gessner wieder einigermaßen gut gefüllt. Aber auch für die Kreisklasse müsse man, um zu bestehen, eingespielt sein.