Es wird mal wieder Zeit für einen Sieg der Kissinger Wölfe (7./20). Vier Niederlagen in Folge kassierten die Unterfranken zuletzt. Was sportlich nicht weiter ins Gewicht fällt, weil der Klassenerhalt so gut wie sicher ist. Aber Fans und Spieler gleichermaßen wünschen sich in heimischer Halle einen versöhnlichen Saisonabschluss. Und da ist der DEC Inzell (10./11) der passendere Gegner im Vergleich zum EV Dingolfing (2./41), der mit der Bayernliga liebäugelt und am 9. Februar an der Saale gastiert.

"Inzell ist ein Gegner, den man daheim schlagen sollte", bestätigt Thomas Berndaner. Und doch ist der Optimismus des sportlichen Leiters getrübt. Personell nämlich sind die Kissinger Wölfe geschwächt. Alexander Andrusovich hat sich vorzeitig in seine russische Heimat verabschiedet, Berndaner selbst fehlt ebenso verletzungsbedingt wie Mark Stibitz. Auch Maxi Stöpel droht mit Rückenbeschwerden auszufallen.
"Drei Reihen werden wir schon zusammenbekommen", hofft Berndaner. Auch ohne Spieler der Rakoczy Rangers. Die Hobbytruppe hat am Sonntag ebenfalls ein Heimspiel. Punkt zwölf gegen Coburg.

Der DEC Inzell benötigt im Abstiegskampf jeden Punkt nach den jüngsten Niederlagen gegen die unmittelbaren Konkurrenten Regensburg und Ottobrunn. "Vier bis sechs Punkte brauchen wir wohl noch, um auf der sicheren Seite zu sein", denkt Trainer Thomas Rumpeltes. Bereits in diesen Tagen beginnen die Planungen für die neue Saison. "Wir müssen schauen, wer bleibt und wer geht. Wichtig für unser Team wäre ein erfahrener Goalgetter, den wir vielleicht auch in die Nachwuchs-Arbeit einbinden können", weiß Berndaner. Noch ein paar Erfolge bis zum Saisonende können für die Werbung in eigener Sache nicht schaden.