FC Fuchsstadt - SV Alemannia Haibach (Samstag, 16 Uhr) "Wir wollen uns den Ruf als Angstgegner erhalten, was auch mit einem Punktgewinn verbunden wäre." Doch beides ist nur zu erreichen, wenn die "Füchse" sich nach zwei Heimniederlagen in Folge, "in denen wir richtig schlecht waren und nicht unverdient mit leeren Händen dastanden", steigern.

Vor allem der Kampf und die Einstellung müssen gegen den Spitzenreiter stimmen. "Wir müssen bissiger in die Zweikämpfe gehen und - um es neudeutsch zu sagen - ekliger agieren".

Dabei sieht Halbig seine Schützlinge in einer Außenseiterrolle. Aus der heraus brachten sie zum Saisonauftakt immerhin einen Punkt aus Haibach (1:1) mit. Doch die Fieberkurve ging bei den Kontrahenten in den letzten Wochen diametral auseinander.

Während die Kohlenbergler es nach sieben Spieltagen an die Tabellenspitze schafften, um dann in der Tabelle abzuschmieren, setzten die Gäste nach schwachem Saisonstart zu einer Erfolgsserie an. Aus ihren letzten sieben Partien holten sie 19 Punkte und erklommen so den Staffel-Thron.

"Dies kommt für mich nicht überraschend, denn Haibach verfügt über ein Team mit viel Qualität und hat die vor Saisonstart zugedachte Rolle als Meisterschaftsfavorit nun eindrücklich bestätigt," sagt Martin Halbig. Gerade im Offensivbereich scheint das Team allen Konkurrenten überlegen zu sein. Mit 20 Treffern verzeichnen die Alemannen den Spitzenwert.

Mehr als die Hälfte davon hat ihre Sturmspitze Christian Breunig (11) erzielt, der in den letzten Wochen so Dominik Halbig (9) in der Torjägerliste überflügelt hat. Dieser hatte zuletzt Ladehemmung. "Ich hoffe, dass bei ihm und den anderen Spielern nun der Knoten platzt", meint der FC-Trainer. Manko für den Torjäger ist, dass sich alle gegnerischen Abwehrreihen auf ihn fokussieren. Sein Pendant Breunig hat dagegen in Nikolaos Koukalias (5) einen gefährlichen Mitstreiter.

Martin Halbig muss das Aufgebot wie fast üblich umkrempeln: Es fehlen die beruflich verhinderten Lukas Lieb und Michael Emmer sowie Fabian Lieb. Ansonsten sind alle Mann an Bord, "es sei denn, es verletzt sich noch jemand im Abschlusstraining, was ich aber nicht hoffen will".

Der Trainer erwartet jedenfalls einen heißen Fight, die Spieler scheinen nach den Trainingseindrücken gewillt, sich vor den eigenen Fans rehabilitieren zu wollen. sbp