Bayernliga Frauen

TV/DJK Hammelburg - TSV Abensberg 3:1 (25:20, 25:21, 14:25, 25:23).

Drei Spiele - neun Punkte. Es läuft bei den Hammelburger Frauen, die allerdings mal wieder ordentlich malochen mussten, um die Punkte in der Saaletalhalle zu behalten. Die ersten beiden Sätze waren geprägt von starken Aufschlägen auf beiden Seiten. Regelmäßig wurde die Annahme vor Herausforderungen gestellt, wodurch ein flexibler Spielaufbau nicht immer möglich war. Die Hammelburgerinnen hatten schlussendlich die wirkungsvolleren Mittel gefunden und entschieden so die ersten beiden Sätze für sich. Ein zusätzliches Handicap bekamen die Gäste durch die Fußverletzung einer Spielerin, aber auch dies sollte die Abensberger Moral nicht bremsen. Mit scharfen Aufschlägen setzten die Niederbayern die Saalemädels unter Druck. Eigenfehler und Abstimmungsprobleme in der Abwehr besiegelten den deutlichen Satzverlust. Abensberg trat nun noch selbstsicherer auf und konnte den Aufschlagdruck konstant hochhalten. Schnell lagen die Hammelburgerinnen 5:12 und 13:21 zurück. Thiago Welter, eigentlich Trainer der Herrenmannschaft, fand in der Auszeit deutliche Worte, die einen regelrechten Energieschub brachten. Jetzt wurden die Aufschläge des Kontrahenten entschärft, während die eigenen Angaben den nötigen Druck entfachten. Die Aufholjagd der TV/DJK-Frauen ließ die Gegnerinnen zunehmend nervöser werden. Beim Stand von 23:23 erspielte sich Hammelburg den ersten Matchball, den Nelly Ostwald mit einem Aufschlag-Ass verwandelte. "Die Truppe hat mentale Stärke bewiesen, die in die kommenden Spiele mitgenommen werden sollte. Ein Spiel ist erst nach dem Abpfiff gewonnen oder verloren. Vorher kann noch alles passieren", so Thiago Welter. Ihr nächstes Spiel bestreiten die Hammelburgerinnen am 27. November in eigener Halle gegen den TV Altdorf II.

Landesliga Männer

TSV Stein - TV/DJK Hammelburg II 3:2 (21:25, 19:25, 31:29, 25:20, 15:6).

Ihre erste Saisonniederlage kassierten die bis dato verlustpunktfreien jungen Hammelburger, bleiben aber Tabellenführer, weil der siegreiche Gegner sein zweites Spiel gegen Zirndorf verlieren sollte. Zur Erklärung: In der Landesliga muss das Heimteam jeweils doppelt ran, die Gäste spielen nur gegen den Gastgeber. "Es haben einige Spieler gefehlt, weshalb wir mit einer sehr ungewohnten Aufstellung begannen. Der Rückstand war daher nicht überraschend. Aber dann lief es in den ersten beiden Sätzen doch erstaunlich gut", sagte Trainer Ralf Kaiser. Vor allem David Baden punktete verlässlich bei den Zuspielen von Leon Greinwald, während die anderen Angreifer nicht ihren besten Tag erwischt hatten. Großartig wechseln konnten die Gäste auch nicht, da eher unerfahrene Cracks auf der Bank saßen. Erstaunlich, dass die Saalestädter angesichts dieser Voraussetzungen nur haarscharf einen glatten 3:0-Erfolg verpassen sollten. "Im dritten Satz lagen wir lange zurück. Aber die Steiner haben sich auch einige Schwächen erlaubt, sodass wir sogar Matchball hatten", so Ralf Kaiser. Ausgerechnet da traf der Schiedsrichter eine umstrittene Entscheidung zu Ungunsten der Gäste, die den Satz mit Überlänge unglücklich abgeben mussten, danach chancenlos waren, weil der Gegner mit verbesserten Aufschlägen das Momentum auf seine Seite zog. "An diesem Tag hätten wir aber auch keinen Sieg verdient gehabt, weil einige Jungs hinter ihren Möglichkeiten geblieben waren", so Kaiser.

Bezirksliga Männer

TSV Eibelstadt III - SG Rhön Volleys 3:0 (25:11, 25:23, 25:20).

Im ersten Spiel der Saison kämpften die SG Rhön Volleys, eine Spielgemeinschaft aus dem TSV Münnerstadt und dem TV Bad Brückenau, noch mit Startschwierigkeiten und verloren den ersten Satz deutlich. Im nächsten Satz legte die Rhöner Mannschaft dann los und lieferte sich mit den Heimspielern ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Aufgrund einiger Abwehrschwächen verloren die Volleys den Satz sehr knapp. Der dritte Satz versprach mit leicht veränderter Aufstellung zunächst besser zu verlaufen, aber nach vielen hart umkämpften Bällen und wenig Punkten durch Aufschläge, verloren die SG Rhön Volleys ihr Auftaktspiel.

SG Rhön Volleys - TSV Güntersleben 3:2 (21:25, 21:25, 27:25, 25:19, 15:13).

Im zweiten Spiel übernahm Maika Herbert die Trainerposition und brachte Bewegung ins Spielgeschehen. Der erste Satz begann mit einem kleinen Rückstand, der sich trotz Spielerwechsel nicht verkleinern ließ. Im nächsten Satz starteten die Rhön Volleys mit einem Vorsprung von vier Punkten, den sie kurz darauf wieder verspielten. Nach einigen gegnerischen Aufschlagserien war auch diese Etappe verloren. Erneut mit Vorsprung zu starten, machte den Volleys anschließend Mut. Das Spiel lief nun auf seinen Höhepunkt hinaus. Die Schlussphase hielt nervenaufreibende Duellen parat. Mit 27:25 gewann die Spielgemeinschaft schließlich ihren ersten Satz in ihrer noch jungen Geschichte. Es sollte noch besser werden. Souverän starteten die Volleys mit kräftigen Angriffen und einer Aufschlag-Serie von Paul Link. Kurz vor dem Satzgewinn kam die Mannschaft kurz ins Straucheln, gewann "nur" mit 25:19. Im Tiebreak mussten die Rhön Volleys hart kämpfen, um den Rückstand wett zu machen. Nach einer Spieldauer von fast zwei Stunden gewannen die Rhöner ihr erstes Spiel in der Saison und packten sich so die ersten beiden Punkte aufs Bezirksliga-Konto.