GSVE Delitzsch - Hammelburg Volleys 3:1 (15:25, 25:22, 25:18, 25:20).

Da schlagen die Saalestädter die bis dato ungeschlagenen Mimmenhäuser um Ex-Nationalspieler Christian Pampel im Tiebreak, um sich eine Woche später dann beim zuvor erst zweimal siegreichen GSVE Delitzsch zum Teil vorführen zu lassen. Und das, nachdem die Hammelburger bei den Sachsen den ersten Satz krass klar für sich entschieden hatten. Das alles muss man nicht verstehen.

"Ich habe so kurz nach dem Spiel auch keine Erklärung", sagte Volleys-Headcoach, um mit der Aufzählung der Unzulänglichkeiten exakt diese zu liefern. "Unsere Leistung war unterirdisch. Wir haben nicht ordentlich geblockt, die Mitte nicht in den Griff bekommen und viele Aufschläge nicht getroffen. Delitzsch hat es dagegen clever gemacht und mitunter Katz und Maus mit uns gespielt", lautete die schonungslose Analyse. Zufrieden durfte Philipp Fischer nur mit dem Auftaktsatz sein, "in dem wir zwar auch schon viele Aufschlag-Fehler eingestreut haben, aber zumindest das Blockspiel hat da gepasst."

Spielentscheidend war wohl die Schlussphase des zweiten Satzes, in dem die Unterfranken einen 13:19-Rückstand in ein 21:21 verwandelt hatten - um sich dann doch vom Gegner abkochen zu lassen. "Das war der Knacks im Spiel, danach haben wir keine Lösungen mehr im Angriff gefunden. Auch die Spielerwechsel haben nicht die erhoffte Wirkung gezeigt", so ein zerknirschter Fischer. Nach einem spielfreien Wochenende empfangen die Volleys am Samstag, 10. Dezember, die TuS Kriftel. Bis dahin gilt es den Schwächen-Katalog penibel abzuarbeiten.