SG-DJK Rimpar - SG Garitz/Nüdlingen 20:22 (12:11) - "Mit diesem Sieg haben wir unsere Auswärts-Schwäche endgültig abgehakt", freute sich Harun Tucovic über ein Happyend im Derby. Und die Höhepunkte reißen nicht ab für die Spielgemeinschaft, die am Samstag die HG Ansbach zum Top-Spiel empfängt, nachdem die Mittelfranken bis dato verlustpunktfreie Cadolzburger besiegt hatten.
Für den SG-Trainer war es gewiss eine mehr als positive Erkenntnis, dass sein Team auch fehlerhafte Spiele entscheiden kann. "Wir sind nicht gut ins Match gekommen, weil uns in der Abwehr die Einstellung fehlte gegen den robusten Rückraum der Rimparer", kritisierte Tucovic. Vor 150 Zuschauern, darunter erfreulich viele Gäste-Fans, kamen die SG-Damen erst nach einer Auszeit besser zur Geltung. "Weil wir kämpferisch ans Limit gingen und viel aggressiver aufgetreten sind", nannte der Coach Gründe.
Zumal auch der Kontrahent seine Nervosität nie abstreifen konnte. "Für die Zuschauer war es spannend, für die Trainer ein Spiel zum Haareraufen", so Tucovic.

Trio mit Führungs-Qualitäten

Weil insbesondere Sabrina Kleinhenz der Abwehr Stabilität verlieh und in der Offensive Lisa Wenzke und Natascha Will trotz diverser Blessuren ebenfalls Führungs-Qualitäten an den Tag legten, klappte es mit dem vierten Sieg im vierten Spiel. Beim Stand von 19:19 hatte Stephanie Piske einen wichtigen Siebenmeter pariert, und in den Schluss-Sekunden Lisa Wenzke nach einem Ball-Klau zur Entscheidung getroffen. Daher konnte es verschmerzt werden, dass sich nur fünf Spielerinnen in die Torschützenliste eintrugen.
Tore für die SG: Natascha Will (8/2), Lisa Wenzke (7/2), Anna Kleinhenz (3), Claudia Pfleger (3), Carolin Annon (1).