FC 06 Bad Kissingen - FC Gerolzhofen 0:4 (0:3). Tore: 0:1 Constantin Brach (26.), 0:2 Julian Göbel (31.), 0:3 Max Seuferling (32.), 0:4 Constantin Brach (47.). Rot: Valentin Roth (70., Gerolzhofen).
Die Personalnot der 06er nimmt immer größere Umfänge an, gegen die Steigerwälder lief das "letzte Aufgebot" (Pressesprecher Helmut Hahn) auf. Der unbekümmert aufspielende Gast zeigte die bessere Spielanlage und ging durch einen unhaltbaren Schuss von Constantin Brach in den Winkel in Führung. Die nächsten Gegentreffer schenkten sich die Schützlinge von Rüdiger Klug selbst ein. Vor dem 0:2 unterlief ihnen ein Ballverlust in der Vorwärtsbewegung, in die entblößte Deckung stieß Julian Göbel und ließ dem ansonsten guten Philipp Weltz keine Abwehrchance.
Seine Vorderleute verloren gleich nach Wiederanpfiff den Ball, in den weiten Schlag lief Max Seuferling ein, guckte sich das Eck aus und vollendete abgeklärt. Trotz aller Bemühungen der Mittelfeldstrategen Christian Laus und Christian Heilmann, Struktur ins Spiel ihres Teams zu bringen, verpufften alle Angriffsversuche. Aus der Kabine kamen die Platzherren zwar hochmotiviert, doch schon der erste Angriff des Kontrahenten vereitelte die erhoffte Aufholjagd. Constantin Brach fand für eine Flanke keinen Abnehmer, zog zu einem Verzweiflungsschuss ab, der zu seiner eigenen Überraschung hoch im langen Eck einschlug. Die Partie plätscherte danach so dahin, der einzige und traurige Höhepunkt war der Feldverweis für Gerolzhofens Goalie Valentin Roth wegen Beleidigung des Schiri-Assistenten. "Aus der Überzahl konnten wir kein Kapital schlagen", so Hahn. Nicht nur er hofft auf die baldige Rückkehr einiger verletzter Leistungsträger.
Bad Kissingen: Weltz - Wehner, Hamzic, Ament, Limpert - Bayer, Laus, Heilmann, M. Schneider (55. Stöckerl) - Porombka, Schmitt.

TSV Röthlein - FC Fuchsstadt 0:5 (0:3). Tore: 0:1 Julian Volpert (15.), 0:2 Johannes Feser (22.), 0:3 Julian Volpert (37.), 0:4 Moritz Wahler (79.), 0:5 Johannes Feser (83.). Gelb-rot: Patrick Wegner (85., Röthlein).
"Wir haben heute verdient verloren, auch in dieser Höhe", erklärte TSV-Coach Klaus Keller nach neunzig Minuten, in denen die Gastgeber schon zur Halbzeit den Abpfiff herbeisehnten. Zum einen kräftemäßig geschwächt vom Mittwochsspiel, zum anderen unter großer Personalnot leidend, war man den aktionslustigen "Füchsen" nicht gewachsen. Diese ergriffen sofort die Initiative und gingen in Führung, als Julian Volpert nach einem langen Ball in die Spitze dem zögerlichen TSV-Keeper mit seinem Kopfball keine Abwehrchance ließ. Beim 0:2 verlor die heimische Abwehr Johannes Feser aus den Augen, der nach Querpass von Sebastian Heinlein unbedrängt einschieben konnte. Die Gäste hatten nun endgültig Oberwasser, drückten auf das gegnerische Tor und schafften nach einer halben Stunde die frühe Vorentscheidung. Nach einer von Simon Bolz hereingegebenen Ecke traf Marcel Plehn mit seinem Kopfball nur den Pfosten, als Abstauber stand Julian Volpert dann goldrichtig. Die Schützlinge von Marius Kubo dominierten weiterhin die Auseinandersetzung und bauten in der Endphase die Führung aus. Zunächst schloss der gerade eingewechselte Moritz Wahler einen Konter ab, den Schlusspunkt setzte Feser, der bei seinem Alleingang von der Mittellinie aus nicht zu stoppen war. "Fuchsstadt ist im gesicherten Mittelfeld gelandet", so Keller. "Wir werden mit solchen Auftritten noch schwer in Bedrängnis kommen."
Fuchsstadt: Rösler - Heinlein, Plehn, Thurn, Baldauf - Bold (67. Bayer), Wolf (46. T. Stöth), P. Stöth, J. Volpert (73. Wahler) - Bolz, Feser.

DJK Schwebenried/Schwemmelsbach - TSV Münnerstadt 4:2 (3:0). Tore: 1:0 David Fleischmann (29.), 2:0 Sven Kotitschke (40.), 3:0, 4:0 Manuel Weißenberger (45., 48.), 4:1 Henok Kiros (61.), 4:2 Michael Knysak (78.).
Die Lage der Lauertaler wird zunehmend bedrohlicher, wie vor acht Tagen gegen den Liga-Primus setzte es auch diesmal eine 2:4-Niederlage. Gegen den Tabellendritten schlugen die Gäste laut Information von DJK-Pressesprecher Manfred Jäcklein "in den ersten zwanzig Minuten ein Tempo an, das von Amateuren kaum durchzuhalten ist". Die erstaunten Hausherren sahen sich bei Ballbesitz sofort von zwei Gegenspielern bedrängt und kamen so zunächst zu keiner einzigen Möglichkeit. Doch der hohe Laufaufwand der Schönhöfer-Elf trug keine Früchte, nach zwanzig Minuten schraubte sie einen Gang zurück. Dies brachte die DJKler besser ins Match, die nach einer Freistoßflanke durch einen Kopfball von David Fleischmann in Führung gingen. Der überragende Sven Kotitschke erhöhte mit einem unhaltbaren Aufsetzer zehn Minuten später auf 2:0, ehe Manuel Weißenberger mit dem Halbzeitpfiff die nun nervös agierenden TSVler endgültig schockte. Sein Schuss aus größerer Distanz schien nicht unhaltbar. Beim vierten Gegentreffer gleich zu Beginn des zweiten Durchgangs war Keeper Johannes Wolf machtlos. Weißenberger nahm einen langen Schlag direkt ab, das 4:0 war "das Tor des Tages". Die Gäste gaben danach nicht auf, was für ihre Moral spricht. Henok Kiros mit Kopfball und Michael Knysak, der von einem Abpraller profitierte, verkürzten noch. "In den Schlussminuten hätten wir noch Probleme bekommen können", so Jäcklein, denn gerade der eingewechselte Tobias Geis vergab zwei gute Möglichkeiten.
Münnerstadt: Wolf - Müller, Kanz, Krell, D. Mangold (46. Coprak) - Markart, Schmitt, S. Halupczok (76. May), Ballner (46. Geis) - Kiros, M. Knysak.