Der 39-Jährige, der seine Karriere im Amateurfußball beim SV Oberhermsdorf startete, kennt das FC-Team sehr gut, geht mit ihm ins zehnte Jahr, war zuletzt "die rechte Hand vom Trainer".

2013 stieß der in Ostthüringer, den es beruflich in die Rhön verschlug, zum FC. Bald darauf half er beim Aufstieg der Bad Brückenauer in die Kreisliga mit.

Überhaupt hat es Meißner mit den Aufstiegen beziehungsweise zumindest der Qualifikation dafür. So zum Beispiel, als die Bad Brückenauer Reserve in einer Spielgemeinschaft mit Zeitlofs und Rupboden den großen Wurf in der B-Klasse schaffte.

In der Spielzeit 2017/18 gelang der Bad Brückenauer Zweiten in einer SG mit Oberleichtersbach und Modlos Ähnliches; man verzichtete aber auf den Aufstieg, weil die Oberleichtersbacher 1. Mannschaft schon A-Klasse spielte.

Solch große Ziele wie den Aufstieg gibt Sebastian Meißner für den FC in der anstehenden Saison nicht aus. "Wir wollen die Heimspiele gewinnen, so dass wir Zuhause wieder eine Macht werden", sagt der 39-Jährige. Vor allem in den Derbys will der Trainer, das seine Mannschaft besser aussieht als zuvor; schließlich ist ja auch die Beggegnung mit Kreisklassen-Aufteiger SG Oberleichtersbach/Modlos dazugekommen.

Die Chancen, eine bessere Saison als die vergangenen, die zum Schluss noch durch Abstiegssorgen geprägt war, spielen zu können, sieht Sebastian Meißner als gut an. "Der Kader ist etwas breiter als vergangene Spielzeit."

Dafür sorgen seiner Meinung nach die bisher vier Neuzugänge. Vom aus der A- in die B-Klasse Rhön abgestiegenen 1. SV Römershag stoßen Daniel Benkert und Torhüter Julian Schwab (zurück) zum FC-Team. Alexander Latus kehrt von der SG Waldberg/Stangenroth nach Bad Brückenau zurück. Dazu kommt Nachwuchsspieler Julius Stöckner, der bisher der U19 der hessischen Spielgemeinschaft Altengronau/Jossa angehörte. Abgänge verzeichnen die FC-Fußballer stand jetzt keine.

Etwas kürzer treten will indes im operativen Umfeld der Mannschaft Heribert Jakobsche, obwohl er Abteilungsleiter Fußball und FC-Vize bleibt.