Kapellen und Tanzgruppen sorgten für ausgelassene Stimmung. Geschätzte 4000 Gäste säumten die Straßen, durch die der Gaudiwurm vom Altort aus zog. 20 Gruppen mit 250 Mitwirkenden waren dabei. "Es ermutigt, wenn Vereine und Gruppen seit vielen Jahren mitmachen", sagte Sitzungspräsident Matthias Besler, unterstützt von den Vorsitzenden Jutta Markert, Andreas Back und Peter Dierbach. "Wir haben gemäß den Anmeldungen den Zug zusammengestellt. Alle kamen, das war prima. Vielleicht schließen sich beim nächsten Mal noch mehr an."

Immer dabei ist Georg Wahler. "Ich lasse mir immer etwas Aktuelles einfallen." Diesmal ging es ihm um Europa und Deutschland: "Die deutsche Kuh ist ausgemolken. Die Kassen sind leer, wir haben keine Kohle mehr." Den größten Teil des Gaudiwurms stellte der Faschingsclub. Der Spielmannszug mit Musiklehrer Andreas Back begeisterte in Zirkuskostümen. Dahinter folgten Festwagen mit den Ehrengästen und mit dem Prinzenpaar Jennifer I. und Andreas II. und dessen Gefolge einschließlich der Purzel-, Jugend- und Prinzengarde.

Mit starker Truppe war der TSV Oerlenbach unter dem Motto "Noch mehr Flääär mit Kreisverkehr" dabei. Andreas Kuhn hatte die Idee, das Thema mit dem Vereinsjubiläum zu verbinden: Bobycars rasten rundum. Die Theatergruppe des TSV lief unter dem Titel ihrer jüngsten Vorstellung "Graf Lobster gibt sich die Ehre" mit.

Für Abwechslung sorgten die Gymnastikabteilung des TSV Ebenhausen unter dem Motto "Sport bringt Energie", eine Frauengruppe mit Renate Brand mit "Prozente - alles muss raus", der Bauwagen als "Krankenwagen" und das "Baumhaus" aus Eltingshausen. Das Miteinander unterstrichen Jugendtreff und Männerballett aus Poppenhausen. Mit schwungvollen Weisen begeisterten die Blaskapellen Ebenhausen und Pfersdorf und luden die Zuschauer zum Mitschunkeln ein.