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Raiffeisenbank Bad Kissingen-Bad Brückenau-Hammelburg: Stabile Zahlen nach der Fusion

Für 2019 erwartet der Vorstand große Schritte in Richtung Digitalisierung - und keine Zinswende.
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Sind mit der Bilanz im Jahr der Fusion zufrieden (von links): Vorstandssprecher Rainer Geis, Vorstand Roland Knoll, Aufsichtsrat Volker Roth, Aufsichtsrätin Paula Vogler, Aufsichtsrätin Bianka Köth, Vorstand Michael Kaiser und Vorstand Jürgen Klubertanz. Beatrix Lieb
Sind mit der Bilanz im Jahr der Fusion zufrieden (von links): Vorstandssprecher Rainer Geis, Vorstand Roland Knoll, Aufsichtsrat Volker Roth, Aufsichtsrätin Paula Vogler, Aufsichtsrätin Bianka Köth, Vorstand Michael Kaiser und Vorstand Jürgen Klubertanz. Beatrix Lieb

"Wir können trotz umfangreicher Fusionsarbeiten auf eine zufriedenstellende Geschäftsentwicklung zurückblicken", sagte Michael Kaiser, Vorstand der Volksbank Raiffeisenbank Bad Kissingen eG (VR-Bank) bei der Vorlage des Jahresabschlusses. Zuvor hatte Vorstandssprecher Rainer Geis in einem kurzen Überblick das Geschäftsjahr 2018 Revue passieren lassen.

Von den 197 Mitgliedervertretern waren 124 in den tropisch heißen Tattersall gekommen, um sich über die Vermögens-, Finanz-, Ertragslage sowie Liquidität informieren zu lassen. Die neue VR-Bank entstand im vergangenen Jahr durch die Fusion der Volksbank Raiffeisenbank Bad Kissingen-Bad Brückenau eG mit der Raiffeisenbank Hammelburg eG und hat nun eine Bilanzsumme von 1,045 Milliarden Euro. Beide Vorstände betonten, dass die Bankenwelt zunehmend geprägt sei von Null- und Negativzins, ständigen Veränderungen im Bereich der Digitalisierung und überbordender, "detailverliebter Regulierung", wie Kaiser es nannte.

Dennoch konnte die VR-Bank Wachstum verbuchen: Mit 351,6 Millionen Euro sind die gewerblichen und privaten Kundenkredite um 15,4 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Hierbei kam laut Kaiser der Großteil aus der Bau- und Immobilienfinanzierung. Die größte Position der Aktivseite mit über 635 Millionen Euro sind die Wertpapiere und Forderungen an Kreditinstitute: "Mit rund 61 Prozent der Bilanzsumme haben sie für unsere Bank eine besondere Bedeutung", so der Fachmann. Die risikobewusste und konservative Anlagepolitik werde fortgeführt, durch die andauernden Niedrigzinsen und der veränderten Haftungsregeln bei Bankanleihen werde es aber immer schwieriger, Anlagen zu finden, die ein gutes Rating aufweisen und eine "einigermaßen akzeptable Verzinsung bieten". Eine Zinswende komme nicht, man müsse sich wohl an die Null-Prozent-Zinspolitik gewöhnen.

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