Vor zwei Jahren hat der Prozess gegen den früheren Eigentümer der Schilling-Bank und zwei seiner Mitarbeiter vor dem Landgericht Würzburg begonnen. Gerüchten, dass der Rechtsstreit abgeschlossen ist, widerspricht auf Nachfrage die Staatsanwaltschaft Würzburg: "Die Anklage (...) ist - nach Verhandlung und erfolgter Aussetzung - weiterhin bei der Strafkammer des Landgerichts Würzburg anhängig", teilt ein Sprecher der Staatsanwaltschaft mit.

Nach Revision aufgehoben

Den Angeklagten wird vorgeworfen, beim Verkauf einer Kurklinik in Bad Bocklet die vorherigen Eigentümer betrogen zu haben. Ein Urteil im Verfahren gab es zwar, ist laut Staatsanwaltschaft aber aufgehoben. Ein Beteiligter war im Dezember 2018 wegen Beihilfe zum banden- und gewerbsmäßigen Betrug in 48 Fällen zu 22 Monaten Haft mit Bewährung verurteilt worden.

Das nach Abtrennung des Verfahrens ergangene Urteil gegen einen anderweitig Verfolgten sei auf Revision hin aufgehoben und zur erneuten Verhandlung an eine andere Strafkammer des Landgerichts Würzburg zurückverwiesen worden, teilt die Staatsanwaltschaft Würzburg mit, und: "Auch dieses Verfahren ist dort noch anhängig."