Nach zehn Jahren ist Schluss mit dem Kinderkleiderbasar. Zumindest für das Team, das den Basar in Bad Brückenau bis zur Corona-Pandemie organisiert hatte. Denn seit zwei Jahren finden pandemiebedingt keine Veranstaltungen in dieser Richtung mehr statt.

"Unsere Kinder sind groß und benötigen nicht mehr so oft neue Kleider", argumentiert Barbara Schubert vom vierköpfigen Team. Außerdem habe jede der vier Mütter mittlerweile andere Schwerpunkte durch Arbeit und Vereinsleben.

Basar nach Krabbelgruppe

Im Jahr 2010 entstand die Idee während der Krabbelgruppe LaMama im evangelischen Gemeindehaus. Zusammen mit der Hebamme Doris Wytopil stellten die Frauen den ersten Basar im Gemeindehaus auf die Beine. Die damalige Resonanz war aber nicht besonders groß. Ihnen war es ein Anliegen, einen Sommerbasar anzubieten, da es im Umkreis schon einige Herbst- und Frühjahresbasare geben hatte.

Doch nach einigen wenig erfolgreichen Versuchen schwenkte das Team um und plötzlich lief es richtig gut. Denn besonders im Frühjahr und Herbst benötigen die Kleinen neue Kleidung. Seit 2016 findet der Verkauf in der Georgi-Kurhalle statt. "Dort wurden wir immer super unterstützt", sagt Barbara Schubert.

Seit 2016 in Georgi-Halle

Mit jedem Basar steigerten sich seither die Besucher- und die Verkäuferzahlen, bis die Pandemie einen Strich durch die Rechnung machte. "Jetzt braucht es junge Eltern, die sich dafür engagieren möchten", sagt Schubert mit Nachdruck.

Vor einem großen Arbeitsaufwand müsse auch niemand Angst haben, denn zum Beispiel "mit einem vierköpfigen Team ist das ohne große Anstrengung hinzubekommen", fügt Schubert hinzu. Im Detail gehen es darum, die Halle zu mieten, mit der Tourist Information zu kommunizieren, die Buchungen der Tische und des Kuchenverkaufs zu organisieren und die Einkäufe zu tätigen.

Dazu kommt noch die Öffentlichkeitsarbeit über die sozialen Medien. "Für den Tortenverkauf in am Basar haben wir auch Equipment, das wir gerne zur Verfügung stellen", sagt Schubert. Außerdem: Bei allen Fragen würden die Frauen selbstverständlich auch unter weiter mit Rat und Tat zur Seite, wenn gewünscht.

Spenden

Die Einnahmen aus Tischmiete und Kuchenverkauf spendete das Team regelmäßig an die Tafel oder andere soziale Einrichtungen. Aus Versicherungsgründen sei es aber wichtig, den Basar entweder über einen Verein oder einen anderen Träger zu organisieren. Das vierköpfige Team war bisher über die evangelische Kirche organisiert.

Wer Interesse hat, kann sich bei Alexandra Schlothauer (09741/938374) oder Michaela Queck (09741/939534) melden.