Noch bis zum 29. November haben die Münnerstädter die Möglichkeit, sich an der Entwicklung der Stadt und der Stadtteile über das Internet zu beteiligen. Unter www.mypinion/muennerstadt.de können Vorschläge unterbreitet, auf Missstände hingewiesen oder auch Lob verteilt werden. Dies alles fließt dann in den weiteren Prozess mit ein. "Ich denke, dass diese Möglichkeit Leute anspricht, die sich sonst nicht beteiligt hätten, sagt Bürgermeister Michael Kastl dazu. Er hofft aber auch, dass sich alle, die etwas zu sagen haben, auch einbringen. Zahlreich Vorschläge sind inzwischen für die Kernstadt und die Stadtteile eingegangen. Diese Übersicht zeigt eine kleine Auswahl von Vorschlägen im Rahmen des Integrierten Städtischen Entwicklungskonzepten (ISEK) für die Kernstadt.

? Hauptstraße

 • Barrierefreie Stadt

 • Einrichtung verkehrsberuhigten Bereich durch Einbahnstraße mit Radweg

 • Tempo 30, und rechts vor links baulich umsetzen. Faktisch existiert rechts vor links nur an wenigen Kreuzungen. Der Durchfahrtscharakter der ehemaligen B 19 ist immer noch vorhanden, auch in den Köpfen vieler Fahrer, allein diese Optik verleitet zum Schnellfahren.

 • Entlang der Veit-Stoß-Straße sind sehr viele Gebäude in einem schlechten Zustand und prägen so das Ortsbild negativ. Möglichkeiten der Sanierung mit den Besitzern besprechen (Zuschüsse usw.). Altersgerechtes Wohnen wird immer attraktiver.

? Maital

 • Das Maital wäre ideal für Bauplätze geeignet (herrlicher Südhang und sehr nahe an der Altstadt). In der Kernstadt gibt es schon jahrelang keine Bauplätze für junge Familien mehr. Deshalb ziehen viele Junge mangels Alternativen in die Nachbargemeinden (Strahlungen, Hohenroth etc.).

 • Nicht noch mehr Flächen als Bauplätze ausweisen. Vorhandenen Wohnraum in der Stadt umwidmen (Versiegelung von Flächen beenden - Umweltschutz).

? Äußere Lache

 • Ein attraktiver Campingplatz mit Gastronomie Duschen, Wasser und Stromanschluss und kurzem Weg zum Badesee steigern Tourismus und Einnahmen der Stadt.

 • In der Stadt fehlt es an Bademöglichkeiten! Die Bürgerinnen müssen abwandern zu anderen Badestellen. Ein Badesee würde mehr Bürger im Ort halten, einkommensschwache und immobile Menschen hätten die Möglichkeit, sich vor Ort zu vergnügen. Durch Bewirtung und Campingplatz werden Einnahmen generiert.

 • Es ist kontraproduktiv, Fläche zusätzlich zu bebauen für ein neues Feuerwehrhaus, obwohl genug Fläche und Hallen auf dem ehemaligen Remog-Gelände zur Verfügung steht.

? Skaterplatz

 • Als Ergänzung zum Skaterplatz wäre ein Pumptrack wünschenswert, Vielleicht ist dies im Zusammenhang mit der Neugestaltung des Jörgentorparks zu realisieren.

 • Eine Überdachung des Skaterplatzes mit Photovoltaik wäre nice, dann kann man auch bei Regen dort üben, im Sommer spendet das Dach Schatten und generiert Strom für eine Ladesäule für Handy und E-Bike. Free WiFi, um die Skate-Videos gleich hochladen zu können

 • Parkplatz Jägergrundstück.

 • Anstatt 2 Millionen Euro für den Parkplatz auszugeben, könnte der Parkplatz für einen Bruchteil ertüchtigt werden einschließlich einer Rampe für Fußgänger. Die Zufahrt lediglich mit Rasengittersteinen, die Parkflächen nur geschottert. Dann kann der Niederschlag auch versickern.

? Bahnhof

 • In das Erdgeschoss sollte eine Art Schnellrestaurant mit Selbstbedienung und Außenbereich, zusätzlich Anbau mit Wintergarten. Wäre für Schüler vom Gymnasium und BBZ sowie Bahnreisende interessant. Umfeld des Gebäudes sollte neu angelegt werden und Fahrradparkplätze (überdacht) geschaffen werden.

 • Das Bild beim Ankommen am Bahnhof ist gruselig, hier besteht dringend Handlungsbedarf. Fahrradstellplätze mit Ladestationen, Erlebnisgastronomie und in den oberen Stockwerken könnte Kunst einkehren.

? Marktplatz

 • Marktplatz rund um das Rathaus sollte autofrei gestaltet werden mit Möglichkeiten für Cafes, Restaurants mit großzügigem Außenbereich. Beispiel wie in der Stadt Gemünden.

 • Ein fahrrad- und fußgängerfreundliches Münnerstadt benötigt eine bessere Stadtmöblierung, zum Beispiel funktionsfähige Fahrradständer, praxistaugliche Abfalleimer, ansprechendere Bänke und Tische. Dazu gehören die regelmäßige Reinigung und Instandhaltung für ein gepflegtes Stadtbild und zur Nutzung.

 • Die Sperrfläche am Rathaus ist der meistfrequentierte Parkplatz der gesamten Innenstadt, da ausgewiesene Parkplätze von Dauerparkern blockiert werden. Es gibt zu wenige Haltemöglichkeiten für schnelle Besorgungen (Bank, Bäcker, Metzger, Apotheke, Lieferdienste,...).

 • Für die Metzgerei Klöffel braucht's unbedingt eine Nachfolge. Wenn der Stadtkern erst einmal verödet ist, dann ist's aus.

 • Der Marktplatz 11 (Schweiz) fällt von alleine immer weiter zusammen. Das sieht man auch sehr gut vom Marktplatz aus. Wäre es nicht einfacher, das Gebäude abzureißen und wieder neu hinzustellen? Hier kann dann auf die Geschichte des Gebäudes und die jüdische Geschichte in Münnerstadt ausgestellt werden.

 • Die Kelterhalle ist nur beschränkt nutzbar, da Toilettenanlage nicht, beziehungsweise nur sehr eingeschränkt nutzbar. Sanierungsbedürftig, das schon seit Jahren.

 • Sehr gut die Initiative zur Ladesäule für E-Fahrzeuge, bitte die Beschilderung zur Zufahrt ergänzen, damit die Ladesäule leichter gefunden werden kann Wann steigt die Stadt auf E-Fahrzeuge um?

 • Man könnte leerstehende Geschäftsräume so ausstatten, dass Pop-Up-Stores darin Platz finden. Durch wechselndes Angebot wird die Innenstadt attraktiver. Auch möglich: Räume für Start-Ups.

? Kirchplatz

 • Das Umfeld um die Stadtpfarrkirche ist nicht attraktiv. Für viele Touristen ist die Kirche mit ihren Kunstschätzen ein Anziehungspunkt. Eine moderne und attraktive Gestaltung wäre dringend notwendig.

 • Der Kirchplatz wäre ohne großen Aufwand ein schöner Platz für Alle. Kirchgasse und Kirchplatz sind autofrei zu gestalten, Parkplätze weg!

 • Bitte mal darüber nachdenken, wie viel nächtliche Beleuchtung wir brauchen. Den Insekten würde weniger Lichtverschmutzung helfen, Kirchenbeleuchtung kann man doch früher ausschalten...

? Anger

 • Einbeziehung in das Marktgeschehen, Konzerte (siehe Donnerstagskonzerte Bad Neustadt) etc.

 • Zusätzliche Parkplätze auf der anderen Seite des Angers (gegenüber den derzeit vorhandenen) schaffen. Auf dem Anger mehr Marktstände anwerben.

 • Die Verbindung zwischen Gehweg Salzgasse und Fußweg "AngerWein" ist für Fußgänger gefährlich. Um den fließenden Verkehr am Anger zu sehen, muss man auf der Fahrbahn stehen. Dieser Bereich wird von Autofahrern geschnitten. Eine bauliche Maßnahme (zum Beispiel Flexpoller) ist zum Schutz der Fußgänger nötig.

? Grube

 • Die seit ewigen Jahren blockierte Planung für die Grube muss komplett neu gedacht werden, zusammen mit den Eigentümern der Scheunen. Der Status quo bringt uns nicht weiter.

 • Wohnen für Senioren beziehungsweise Mehrgenerationenwohnen durch Umbau der vorhandenen Gebäude.

? Gärtnerei Knaup

 • Für ein generationsübergreifendes, stadtnahes und autofreies Wohngebiet ist das die ideale Fläche. Alternative Siedlungsform mit kleinen und großen Wohnungen, verdichteter Bebauung, Gemeinschaftsgrünanlagen, Regenwasser- und Heizungsmanagement. Innen vor Außen ist ökologisch und ökonomisch sinnvoll!

? Rollschuhbahn (altes Schwimmbad)

 • Hier könnten schöne Stellplätze für Wohnmobile entstehen. Stadtnah und in der Natur, Wander- und Fahrradwege. Spielplatz

 • Hier wäre ein perfekter Ort für einen eingezäunten Hundeplatz. Über eine gesicherte Freilaufmöglichkeit würden sich sicher auch Spaziergänger ohne Vierbeiner freuen. Für den Bau von Hundespielgeräten könnte man eventuell engagierte Hundebesitzer gewinnen.